Verfasst von: wildeschoenheiten | 28. Mai 2012

Upcycling auf Terrasse und Balkon …

… der einfachsten Art. Weil mir gerade ein passender Blumentopf fehlte, habe ich gestern einfach das leergefutterte ;-) “Erdbeerkörbchen” (Sperrholz) mit einem aufgeschnittenen Blumenerdebeutel ausgekleidet, zwei Abzugslöcher reingeschnitten und Blutsauerampfer und Petersilie reingepflanzt. Damit das Sperrholz nicht gleich kaputt geht, habe ich noch zwei flache Steine untergelegt. Sieht hübsch aus wie ich finde und hat gerade mal 10-15 Minuten gedauert bis alles fertig war. Natürlich sind der Fantasie was Deko und Bepflanzung angeht keine Grenzen gesetzt.

Foto (c) “Blutsauerampfer im Erdbeerkörbchen” Heidrun Lutz

Und, wer etwas mehr Zeit investieren mag, streicht vorher den Kasten noch in einer schönen Sommerfarbe an. Oder lässt die Folie ein paar Zentimeter über den Rand gehen, dann kommt das schwarze “Innenleben” nach außen und der Rand hat einen sauberen Abschluss. Als Substrat habe ich eine Mischung aus Carbon Terra (auch bek. als Terra Preta) und torffreier Blumenerde gewählt.

Wer hat weitere Ideen für Upcycling im Garten, Balkon und Terrasse? Was ist Eure schönste Idee?

PS: Der Blutsauerampfer ist übrigens ebenso lecker wie der “normale” sieht nur hübscher aus und ist etwas weniger sauer/hat weniger Oxalsäure. Er wächst am liebsten in halbschattiger/schattiger Lage und ist winterhart wie sein großer, grüner Bruder – auch im Kübel/Topf.

PPS: Noch ein Nachtrag, da ich danach gefragt wurde, ob der Kunststoffbeutel nicht gesundheitlich bedenklich ist. Der Beutel ist aus PE (Polyethylen), das als gesundheitlich unbedenklich gilt, und wird ja auch für die unterschiedlichsten Lebesmittelbehältnisse, als Mulchfolie usw. verwendet. PE ist besonders kälte- und hitzebeständig und beständig gegen: Säuren, Laugen, Wasser, Alkohole, Öl. Ich meine, alles im “grünen” Bereich.

Verfasst von: wildeschoenheiten | 27. Mai 2012

Ein Hauch von …

… Sommer liegt in der Luft.

Was für ein traumhafter Sommerabend - auch wenn es offiziell ja noch Frühling ist. Kein Lüftchen, kaum eine Wolke, angenehm warm. Schwaden von Heuduft schmeicheln der Nase und die allmählich auskühlende Erde gibt einen wunderbaren leicht-feuchten Erdeduft ab.  Herrlich!

Fotos (c) “Sommerabend” Heidrun Lutz

Die Vögel zwitschern dazu munter ihr Abendlied. Schwalben sausen in akrobatischen Flug-
manövern über die Felder hinweg. Ein ganzer Trupp Stare hat sich auf einer abgemähten Wiese breit gemacht und “schnattern” munter durcheinander – Kakophonie nach Vogelart.

Am Horizont faucht ein Heißluftballon dem Sonnenuntergang entgegen.

Ein nettes Schwätzchen mit den Nachbarn. Unsere Hunde liegen dösend zu unseren Füßen im Gras, völlig entspannt – nur einer bellt den Ballon an. Vielleicht hält er das “Fauchen” für eine fliegende, Katze ;-)

Zum krönenden Abschluss noch ein Traumsonnen-
untergang mit rosa Wölkchen. Wer braucht da noch Urlaub in fernen Ländern? - Na gut, hin und wieder muss man auch mal etwas Neues entdecken :-) Wobei auch in Deutschland gibt es soviel Schönes, kaum oder gänzlich unbekanntes zu entdecken. Man muss nur genau hinschauen. Andere Wege gehen, manchmal nur ein paar Schritte vom üblichen Weg (s. Artikel
„Schwarze Teufelskralle“). Oder einfach mal drauf losfahren …  Kleine und größere Überraschungen sind garantiert. Einfach alle Sinne auf Empfang stellen. -

Also, warum nicht noch ein weniger länger draußen bleiben und die duftende Abendluft genießen? Vielleicht noch ein Gläschen kühler Rosé, zusehen wie der Mond am Nachthimmel auftaucht und nach und nach immer mehr Sterne wie Kristalle zu funkeln beginnen.

In diesem Sinne schöne Rest-Pfingsten.

Verfasst von: wildeschoenheiten | 20. Mai 2012

Naturkunst: Schneckenhäuser

Ich finde von Natur aus einfach schön: Die Schneckenhäuser der Weinbergschnecke und der Hain-Bänderschnecke. Und immer wieder anders.

In der kalten Jahreszeit halte ich immer Ausschau nach leeren Schneckenhäusern, um meine Sammlung am Badfenster zu erweitern. Wie kleine Zinnsoldaten stehen sie in Reih und Glied entlang der Fensterbank. Inzwischen sind es so viele Häuser geworden, so dass ich sie nicht mehr nur auf der Fensterbank „ausstelle“, sondern auch für Tischdeko – und als dankbare, stets ruhig bleibende Fotoobjekte ;-) verwende.

Hier ein Beispiel für eine einfache Tischdeko (Blümchen im Schneckenhaus), auf frischen Blättern platziert, einmal eine digital bearbeitete „Schneckenkunst“, einmal mit Innenleben (Nachwuchs auf meinem Finger) …  Aber schaut selber.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wenn die Schneckenhäuser schön glänzen sollen, pinsele ich sie nach der gründlichen Säuberung mit etwas Pflanzenöl ein.

Übrigens, Weinbergschnecken stehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Naturschutz, also bitte keine bewohnten Exemplare mit nach Hause nehmen. Wer mehr über sie wissen möchte, fragt einfach mal Tante Wikipedia :-)

Verfasst von: wildeschoenheiten | 17. Mai 2012

Zum ersten Mal entdeckt: Die schwarze Teufelskralle

Foto (c) “Schwarze Teufelskralle” Heidrun Lutz

Gestern staunte ich nicht schlecht als ich auf einer gemähten Wiese etwas fast schwarz blühendes entdeckte, das sich so sehr deutlich von seiner Umgebung abhob.

Neugierig wie ich bin, ging ich zu der kleinen Pflanzengruppe, die sich rund um einen Baumstumpf, unter einer Linde, angesiedelt hatte. Einige Meter davor war mir schon klar, es muss die Teufelskralle sein, die ich bisher nur aus meinem Wildblumenbuch kannte. – Da sehr markant im Aussehen, eben fast Schwarz und auch die Blüte sehr ungewöhnlich für unsere heimische Flora, blieb sie in meinem Gedächtnis.

Seltsam, dass sie mir bisher noch nie aufgefallen ist. Denn ich gehe oft diesen Weg, an dieser Wiese vorbei. Ob sich die Pflanzen erst kürzlich angesiedelt haben? Oder wurden sie bisher immer abgemäht, bevor sie blühen konnten? Ich weiß es nicht. Umso schöner, dass ich sie nun entdeckt habe, denn die Teufelskralle ist zwar in ganz Mitteleuropa (nördlich der Alpen) anzutreffen, dennoch insgesamt selten und so steht sie unter „Schonung“. Offiziell geschützt ist sie jedoch nicht. In tieferen Lagen ist sie eigentlich nicht oder kaum anzutreffen, was meinen Fund noch außergewöhnlicher macht.

Kleiner Steckbrief: Die schwarze Teufelskralle (lat. Phyteuma nigrum) ist mehrjährig, wird etwa 20 bis 80 cm hoch. Die Blüten sind ährenförmig und tiefdunkelviolett und erinnern an Krallen. Sie wächst vor allem in Wäldern, Gebüschen und auf Bergwiesen bis in 1200 m Höhe. Sie liebt mäßig nährstoff-
reiche Lehmböden (Lehmzeiger), wächst an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Hin und wieder trifft man sie auch in Parks oder wie hier auf einer Wiese unter Laubbäumen an. Sie blüht von Mai bis Juli.

Ich denke vor allem, weil sie sehr besondere Bodenansprüche stellt, ist sie zur Anpflanzung in Gärten eher ungeeignet. Ach ja, und sie ist verwandt mit den Glockblumengewächsen.

Verfasst von: wildeschoenheiten | 14. Mai 2012

Artenvielfalt in Feld und Flur und im Garten?!

Als ich heute bei unserer morgendlichen Gassirunde, bei strahlendem Sonnenschein, das herrliche Grün und dezente Bunt zu meinen Füßen bewunderte, dachte ich mir, wäre doch mal interessant zu wissen, wie viele Arten zum Beispiel auf einem Quadratmeter wachsen. Da fiel mir auch gleich wieder der GEO Tag der Artenvielfalt ein: www.geo.de

Ich finde es super spannend, wie die Natur sich in den unterschiedlichen Lebensräumen präsentiert. Wie schaut eine Wiese aus, die Gülle & Dünger bekommt? Was wächst am Straßenrand? Was im eigenen Garten zwischen den (Zier-)Blumen & Kräutern? Was in der Wildnis-Ecke, was im und am Teich?

Und, wie hat sich die Artenvielfalt in den letzten Jahren verändert?

Was mir zum Beispiel aufgefallen ist, dass seit ein paar Jahren an den Straßenrändern wieder Wildblumen blühen (seit dem nicht mehr gespritzt wird).  So wird deutlich, wie robust unsere Wilden Schönheiten sind, gibt man ihnen etwas Zeit und Ruhe und sie kommen wieder :-) Zurzeit blühen hier an sonnigen Straßenrändern z.B. rosa Blütenteppiche der Kuckuckslichtnelke. Einfach schön!

Ich werde mir also in den nächsten Tagen mal eine Wiese vornehmen, die kaum bearbeitet wird. Fotos machen und notieren, was dort so alles wächst und gedeiht.

Aufgefallen sind mir heute morgen unter anderem:

Frauenmantel, Glockenblumen, Sauerampfer, Hahnenfuß, Steinbrech, Gamander-Ehrenpreis, Günsel, Kuckuckslichtnelke, Wiesenkerbel, Brennessel, Wiesenplatterbse, Zaunwicke, Wiesenflockenblume, Skabiose, Gundermann, Gänseblümchen, Vergissmeinnicht (vereinzelt), natürlich diverse Gräser, Vogelmiere, Gänsefingerkraut …

Mal schauen, was ich noch bei näherem Hinschauen entdecke.

28. Mai 2012: Update zu obigen Pflanzen …

Schachtelhalm, am angrenzenden Bachrand: Sumpfschwertlie und Mädesüß, roter und weißer Klee, Wiesenbocksbart, Wiesen-Pippau, gewöhnliche Kratzdistel, Große Klette, Acker-Gänsedistel (am Rand), rauer Löwenzahn, Kanadisches Berufskraut, Schafgarbe, Johanniskraut, Rainfarn (am Rand verstreut), weiße Taubnessel (vereinzelt), gewöhnliche Braunelle, Spitz- und Breitwegerich, Baldrian (vereinzelt), Wiesenbärenklau, Hirtentäschel, Gänsefingerkraut, großer Wiesenknopf. Nicht schlecht oder? Und, wer weiß, was ich noch übersehen habe …

Bilder folgen demnächst in einem eigenen Artikel.

 

Verfasst von: wildeschoenheiten | 5. Mai 2012

Löwenzahn, Kuhblume, Butterblume, Pusteblume

Es ist wieder soweit, seit einigen Tagen leuchten die gelben Blüten des Löwenzahns mit dem blühenden Raps um die Wette. Und, an so einem trüben, dunklen Tag wie heute, ist das leuchtende Gelb eine Wohltat fürs Auge und ein kleiner Sonnenersatz.

Vor allem im Garten und Rasen ist der Löwenzahn ja meist unerwünscht und wird oft als „Un“kraut betrachtet und bekämpft. Schade, wie ich finde. Denn auch der Löwenzahn hat wie die meisten unserer heimischen Wildblumen und –kräuter einiges zu bieten.

Der gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale) gehört zu den Korbblütlern und ist mehrjährig. Der gebräuchlichste Name Löwenzahn rührt, wie sicher viele wissen, von den gezahnten Blättern her. Die Blüten sind im Durchschnitt etwa 3-5 cm breit und sitzen auf 10 bis 50 cm hohen Stängeln mit Milchsaft. Bevorzugt wächst Löwenzahn auf Fettwiesen, er ist Stickstoffliebend und so eine gute Zeigerpflanze für den Stickstoffgehalt im Boden. Aber auch in lichten Wäldern und an Wegrändern, in Pflastersteinfugen und Steinritzen ist er zu finden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Löwenzahn enthält u.a. Bitter- und Gerbstoffe, Inulin, Cholin und Vitamin C sowie div. Spurenelemente.

Im April und Mai können Blüten und Blätter gesammelt und getrocknet werden (für Tees). Oder frisch verwendet werden. Die Wurzeln erntet man im Herbst, da dann die meisten Inhaltsstoffe, vor allem Inulin enthalten sind.

In mittelalterlichen Kräuterbüchern und in der Volksmedizin wurde Löwenzahn als Mittel gegen Galle- und Leberleiden beschrieben  und als blutreinigende Frühjahrskur verwendet.

Der ebenfalls gebräuchliche Name Kuhblume kommt von einem Volksglauben. Man glaubte, der Löwenzahn sei wegen seines weißen Milchsaftes ein gutes Mittel  für Kühe, deren Milch Hexen geraubt haben sollten ;-) Das Kraut wurde mit Kleie und Salz gemischt und den Kühen zum Fressen gegeben. Verbreitet war auch der Glaube, dass der Milchsaft Warzen „vertreibt“.

Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass Löwenzahn in der Tat die Galle-
sekretion fördert
. Und er wirkt aktivierend auf die Nieren und hat einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe.

In der Küche können die jungen, zarten Blätter in einem Wildkräutersalat verwendet werden. Auch kann ein Spinatähnliches Gemüse aus dem Blättern bereitet werden (evtl. mit Giersch und Brennessel kombinieren). Die jungen Blütenknospen können wie einige andere Wildblütenknospen als Kapernersatz in Essig eingelegt werden. Aus den Blüten lässt sich z.B. ein stoffwechselanregender Wein herstellen oder Löwenzahnhonig bzw. –sirup.

Man nehme für ein Sirup zwei Handvoll schöne, frisch erblüte Löwenzahn-
blüten (am besten Vormittags an einem trockenen, sonnigen Tag pflücken) ohne Stiel und grüne Teile in eine Salatschleuder geben, damit die kleinen tierischen Bewohner ausgeschleudert werden.

Die gesäuberten Blüten mit einem ¾ Liter Wasser übergießen und über Nacht zugedeckt ziehen lassen. Dann aufkochen und ca. 15 Minuten leicht sieden lassen. Durch ein feines Sieb abseihen und das Löwenzahnwasser mit 750 g Zucker und dem Saft einer Zitrone so lange köcheln, bis eine sirupartige Flüssigkeit entstanden ist, sie Fäden zieht. In ein sauberes Schraubglas füllen und abkühlen lassen. Schmeckt lecker im Tee, als Honigersatz, in Desserts oder mit Wasser verdünnt als erfrischendes Getränk, evtl. noch mit einem zusätzlichen Spritzer Zitrone.

Ist der Löwenzahn verblüht und wird zur Pusteblume, haben vor allem Kinder ihren Spaß daran sich gegenseitig die kleinen Fallschirme zuzupusten ;-)

Zum Schluss noch zwei Tipps:

Tipp 1: Bitte nur von Wiesen ernten, die sicher nicht gespritzt wurden und nicht in der Nähe von stark befahrenen Straßen wachsen.

Tipp2: Bei empfindlichen Personen kann der Milchsaft Hautreaktionen hervorrufen.

Verfasst von: wildeschoenheiten | 28. April 2012

Wildkräuter entdecken

Das ist doch ganz nach meinem Geschmack dachte ich mir gerade, als ich den neuen Living at home Newsletter las: WILDKRÄUTER.

Hier findet Ihr findet Ihr Wildkräuter im Portrait, Rezepte, nützliche Ideen und Tipps, Büchertipps und mehr. Macht Spaß dort zu stöbern. Selbst ich habe noch ein paar neue Anregungen gefunden:

www.livingathome.de/garten/wildkraeuter

*****

Bald gibt es auch wieder neues aus meiner schönen wilden Welt. Muss noch ein wenig pausieren, da ich erkältungs bedingt noch ziemlich angeschlagen bin. Aber es wird jeden Tag ein bisschen besser, auch dank der lieben Kräuter wie Thymian, Salbei, Kamille usw. :-)

Happy Weekend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasst von: wildeschoenheiten | 13. April 2012

Lächelnd winken uns die ersten wilden Blumen zu

Tag für Tag (trotz sehr kalter Nächte) wird es grüner und die nächste Wildblume hat nun auch ihre Blüten geöffnet: Das Wiesenschaumkraut. Sanft im Wind wiegen sich nun die Buschwindröschen, die zart violetten Schaumkrautblüten. Dazu die gelben Tupfer des Scharbockskrauts und die Schlehen beginnen auch langsam ihr weißes Blütenmeer zu öffnen.

Mit einem meiner Lieblingszitate von Ralph Waldo Emerson “Blumen sind das Lächeln der Erde.” wünsche ich allen Lesern ein heiteres Wochenende. Und, immer dran denken, auch selber das Lächeln nicht vergessen :-)

Verfasst von: wildeschoenheiten | 5. April 2012

Frohe Ostern!

Ich wünsche allen Lesern ein schönes Osterfest. Viele bunte (Bio-)Ostereier, wenigstens ein bisschen Sonne und einfach eine entspannte, erholsame Zeit.

Unten seht Ihr meinen ersten Wildblumenstrauß in diesem Jahr: Buschwindröschen und knospiges Wiesenschaumkraut.

(c) Foto Heidrun Lutz "Wildblumenstrauß"

 

Verfasst von: wildeschoenheiten | 31. März 2012

Ostereier natürlich dekorieren

Eine schöne Idee, wie man Ostereier ganz natürlich dekoriert livingathome.de

(c) Foto "Schafgarbe" Heidrun Lutz

Ich persönlich nehme am liebsten Wild-
kräuterblätter bzw. Wildblumen für das “Batiken“. Sehr gut eigenen sich beispiels-
weise die Blätter von Schafgarbe, Giersch, Wiesenkerbel, Gunder-
mann und die Blüten der ersten Gänse-
blümchen machen sich ebenfalls gut.

Statt mit Ostereier-
farben, wie im Link beschrieben, zu färben kann man Eier auch einfach mit Wildkräuter-Blättchen fest umwickeln und sie im Zwiebelsud kochen. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe :-) Die Zwiebelschalen ergeben ein wunderschönes sattes Braun.

So geht’s: Mit Zwiebelschalen Ostereier färben

Eine ordentliche Portion Zwiebelschalen (ca. zwei Hände voll) gebe ich in einen großen Topf  (ca. 3-4 Liter) mit Wasser. Das ganze koche ich solange, bis der Sud schön braun gefärbt ist. Sollte Euer Sud zu wenig Farbe haben, einfach noch ein paar Zwiebelschalen dazugeben und noch eine Weile weiterkochen.

Nun gebe ich einen Schuss Essig dazu und die vorbereiteten Eier. Kocht sie einfach nach Eurem Geschmack. Eine schöne tiefe Farbe bekommen sie etwa nach 10 Minuten. Wer mag, kann nach dem Abkühlen die Eier mit ein wenig Speiseöl polieren, ihnen so einen schönen Glanz verleihen.

(c) Foto "Osterhasi" Heidrun Lutz

Je nachdem wie lange die Eier im Sud bleiben, und welche Ausgangsfarbe sie haben, variieren natürlich die Brauntöne. Oder ihr nehmt die Schalen von roten Zwiebeln, das ist auch sehr hübsch. Oder ihr gebt noch z.B. etwas Safran oder Rote Beetesaft zum Sud. Eurer Fantasie sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Färben und Dekorieren :-)

Ältere Artikel »

Kategorien

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 195 other followers