Eine Fata Morgana oder was?

Heute Morgen traute ich meinen Augen nicht. Was ist denn das? Haben wir Weihnachten oder Ostern …? Habe ich irgendwas verpasst? Wo ist der Frühling hin? Laut Wettervorhersage hätte es eigentlich regnen sollen. Aber Regen sieht irgendwie anders aus. Oder was meint ihr? 😉

Na ja, so ist er, der April. Er macht eben was er will und lässt gerne mal Frau Holle die Betten ausschütteln …

 

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Frühlingswald: „Unser“ Wald ist jetzt anders

„Dieser Wald ist anders“ konnte ich heute auf dem Hinweisschild am Waldeingang lesen.

„Unser“ Wald ist offenbar seit kurzem PEFC-zertifiziert. Das heißt es wird hier nach gewissen nachhaltigen Richtlinien Forstwirtschaft betrieben. Welches Siegel besser ist: PEFC oder FSC? Da scheiden sich die Geister. Am besten macht ihr euch selbst ein Bild, wenn ihr mögt. z.B. hier >> www.waldwissen.net

Da die Schwarzstörche seit einer Weile wieder zurück sind, sind wir heute seit langem mal wieder im Wald unterwegs gewesen, in der Hoffnung, dass die beiden Störche vielleicht ein paar Runden über uns drehen würden. Ich hatte deshalb extra die Kamera mit zur Gassirunde genommen. Wir hatten zwar kein Glück, was die Schwarzstörche angeht, aber ein paar Pics habe ich euch dennoch mitgebracht.

Besonders schön fand ich: Die blühenden Wildkirschen und die Sauerklee-Teppiche 🙂

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Frisches Frühlingsgrün und die ersten Wildblumen blühen

Falls ihr mich schon vermisst habt, ich bin mit der Zeit mal wieder etwas knapp. Deshalb gibt es auch heute nur ein paar Impressionen und einen kleinen Lagebericht zu meinem Terrassengarten.

Jedes Jahr das Gleiche und doch immer wieder schön, wenn die Natur allmählich grün und bunt wird. Innerhalb weniger Tage sind die Wiesen richtig grün geworden, die Sträucher und Bäume zeigen ihr erstes zartes Grün, die Schlehen sind kurz vorm Blühen, Buschwindröschen & Co. blühen. Und auch in meinen Töpfen tut sich einiges. Die  Anzuchten in der Wohnung machen sich ebenfalls gut.

Chilis, Spitzpaprika und Tomaten bekommen inzwischen das dritte bzw. vierte „echte“ Blatt. Die einzige gekeimte Physalis mickert leider noch etwas. Der Basilikum gedeiht fein (die Bilder sind ca. eine Woche alt). Die Petersilie, die ja eine recht lange Keimdauer hat, spitzelt endlich auch hier und da aus der Erde. Der Spinat im Balkonkasten ziert sich allerdings noch …

Was mich besonders freut, dass ich dieses Jahr so gut wie keine Ausfälle bei den im Freien (uneingepackten) Pflanzen habe. Der griechische Bergtee und der kretische Oregano haben es nicht geschafft. Was allerdings einzig meine Schuld ist. Ich hatte sie zu spät reingeräumt. Und die Lauch-/Zwiebelpflanzen (Schnittlauch, Schnittknoblauch und Winterheckezwiebel) sind trotz des sehr geräumigen Topfes allesamt hinüber. Seltsam … Nun ja, so ist das halt manchmal.

Und hier noch einige meiner Topfpflanzen, vor ca. zwei Wochen …

(Die Schneeglöckchen und die Christrose sind inzwischen verblüht, die Akeleien sind schon mehr als doppelt so hoch wie auf dem Foto und auch alles andere wächst prima.)

Heute habe ich meinen Vervain rausgeräumt, damit er möglichst bald wieder tüchtig Blätter für meinen geliebten Zitronentee liefert. Nachher will ich noch Koriander säen und meinen Wildblumenkasten mit Drachenkopf, Ringelblume, >> Klatschmohn & Co. etwas „aufpimpen“, damit er schön blüht und lange Futter für >> (Wild-)Bienen & Co. bietet.

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Wildbienen brauchen unsere Hilfe – helft mit!

Vor ein paar Tagen flatterte mir ein Mailing vom DUH ins Haus mit einem schönen Leporello „Hilfe für Wildbienen & Co. – Tipps & Infos“.

Das brachte mich auf die Idee auch mal wieder auf die kleinen Brummer aufmerksam zu machen. Helft den Wildbienen (und anderen Insekten), das geht ganz einfach und sogar auf dem Balkon- oder im Terrassengarten kann man einiges für sie tun.

Zuerst ein paar Fakten: Lt. DUH gibt ca. 560 >> Wildbienenarten in Deutschland. Sie sind komplett „besonders geschützt“. Übrigens: Wusstet ihr, dass sie zu den Hummeln gehören und leider mehr 50 Prozent dieser Arten als gefährdet eingestuft sind? – Hier noch ein Link für >> mehr Infos zu unseren heimischen Wildbienen.

Klatschmohn, Kornblumen am Ackerrand, wildeschoenheiten.wordpress.com

Was Ihnen schadet? Vor allem Monokultur und die Tatsache, das Wildblumen wie Kornblume, Klatschmohn & Co. „weggespritzt“ werden. Das hat üble Folgen nicht nur für Wildbienen. Umso mehr freue ich mich, wenn ich hier und da Getreidefelder entdecke, wo noch Wildblumen wachsen dürfen. Oder wenigstens auf einem Randstreifen ringsum die Felder.

Die zunehmende Bedeutung unserer Gärten: Was können wir tun?

  1. Pflanzt einfache statt gefüllte Blütenpflanzen in eure Gärten, damit die Bienen Nahrung finden. Besonders gut für Wildbienen sind u.a. Rainfarn, Ziestarten, Fetthenne, Hauswurz. Hummeln stehen auf Rittersporn, Fingerhut, Salbei. Tagfalter fahren auf Kornrade, Licht- und andere Nelken ab. Und Nachtfalter mögen Seifenkraut, Zaunwinde, Nachtkerze & Co.
  2. Habt ihr einen Rasen? Lasst einfach einen Streifen am Rand ungemäht oder legt ihn gezielt als Wildblumenstreifen/-rasen an. Mäht ihn erst, wenn die Blumen ihren reifen Samen abgeworfen haben.
  3. Lasst eure Kräuter blühen, sie sind wahre Insektenmagneten. Salbei, Rosmarin, Minze, Melisse, Fenchel, Dill, Majoran, Thymian, Oregano, Petersilie, Liebstöckel u.v.m.
  4. Auch Gemüse solltet ihr ruhig mal blühen lassen, sofern ihr den Platz nicht benötigt. Ihr werdet zudem erstaunt sein, wie hübsch manches Gemüse blühend aussieht.
  5. Lasst abgeerntete Beete nicht offen liegen, sät Gründung, z.B. Bienenfreund oder auch Borretsch, der zudem mit seinen langen Pfahlwurzeln den Boden gut lockert.
  6. Soll z.B. eine Hecke euren Garten vor neugierigen Blicken schützen, wählt heimische Sträucher, die Nahrung bieten. Das kann Wildobst wie die Schlehe sein, aber auch die Blüten der Johannis- und anderen Beeren oder Kletterpflanzen wie WilderWein und Efeu sind bei den Bienen beliebt.
  7. Nisthilfen anbieten. Tipps und Anregungen findet ihr z. B. hier >>
  8. Verzichtet möglichst auf (invasive) Neophyten. Statt Lupinen pflanzt lieber Himmelsleiter, Eisenhut oder Rittersporn. Oder statt Sommerflieder, besser Blaue Säckelblume oder Bartblume. Statt dem sehr invasiven Kirschlorbeer besser den Gewöhnlichen Liguster.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, sofern nicht schon geschehen, macht eure Gärten, Terrassen und Balkone (Wild-)bienenfreundlich und erfreut euch an dem Gesumm und Gebrumm. Selbst ein Balkonkasten mit Wildbienen-Blumen hilft schon!

Last but not least noch zwei Tipps:

Linktipp:  >> Bienenfreundliche Pflanzen
Buchtipp:  >> Wildpflanzen für Töpfe

PS: Ich werde dieses Jahr noch etwas mehr Platz für Wildblumen schaffen, sprich noch einen Kasten oder Topf mit Futterpflanzen, mit wilden Schönheiten, bestücken und auch ein Wildbienen-Hotel basteln, vielleicht mögen ja welche bei mir einziehen. 🙂

Nachtrag: In meinem Blog gibt es noch weitere Beiträge rumd ums Thema „Wildbienen“ >> (einfach weiter scrollen)

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Frühe Blüher: Was blüht denn schon?

Hat der Vorfrühling bei euch auch schon angeklopft? In der vergangenen Woche gab’s die ersten Tage mit zweistelligen Plusgraden, allerdings ist es Nachts noch immer leicht frostig. Na ja, ist ja offiziell auch noch Winter 😉

Gerade las ich, der >> naturgucker sucht Mitmacher: Es werden die elf verbreitesten „Frühen Blüher“ gesucht, was blüht wann wo? Wenn bei euch …

Märzenbecher – Blaustern – Scharbockskraut – Buschwindröschen – Lerchensporn(e) – Schlüsselblume(n) – Leberblümchen – Wald-Gelbstern und Huflattich blühen, macht ein Foto und ladet es hoch, wenn ihr mögt.

 

Da ich es auch recht interessant finde, hatte ich vor ein paar Tagen schon in meiner Facebook-Gruppe „Ökologisch Gärtnern“ dazu aufgeufen Bilder zu posten und zu berichten, wie es in den Gärten aussieht. Wie vermutet, ist die Vegetation sehr unterschiedlich weit. Mancherorts blühen nicht nur Schneeglöckchen, sondern sogar schon Krokusse. In Nordost-Deutschland zum Beispiel ist der Boden dagegen noch verbreitet gefroren und nur oberflächlich getaut und nass. Da wächst bzw. blüht noch rein gar nichts.

Und bei uns? Es treibt, die eine oder andere grüne Spitze lugt aus dem Boden. An geschützten Stellen findet man vereinzelt blühende Schneeglöckchen, die ersten Weidekätzchen öffnen sich und die Haseln werden sicher auch bald blühen.

Inspiriert von den ersten zarten Frühlingsvorboten und den relativ milden Temperaturen, habe ich beschlossen, heute „meine“ Garten(inhouse-)saison zu eröffnen. Ich werde Chilis säen und evtl. auch Physalis. Mit der Tomatenanzucht warte ich noch ca. 2 Wochen. Ende Februar, wenn das Wetter mitspielt, werde ich mich auf meinen Topfgarten stürzen und das trockene Gestrüpp abschneiden und schauen, ob darunter auch schon etwas treibt.

Gespannte Vor-Frühlingsgrüße und einen schönen Sonntag euch! 🙂

PS: Gerade entdeckt in meinem Topf-/Terrassengarten blüht die Christrose.

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