Wildrosen – Charmant, robust, vielseitig

Wer liebt sie nicht, die Königin der Blumen: Die Rose?! Alledings führen Wildrosen eher ein Schattendasein. Völlig zu Unrecht wie ich finde. Nur in Naturgärten findet man sie etwas öfter.

Ich bin ein großer Fan von Wildrosen. Was viele nicht wissen, dass es weit mehr als die bekannte Hundsrose gibt, die in vielen Hecken wächst. Allen gemeinsam ist, dass sie nur einmal blühen. Dafür sind sie unglaublich robust, bei vielen Insekten äußerst beliebt und im Herbst erfreuen sie uns mit schönen Hagebutten, die wiederum bei vielen Vögeln beliebt sind und natürlich auch für Tees und zu Muß verarbeitet werden können. Einige duften sogar und eigenen sich so auch zum aromatisieren von Gelee’s und anderen Köstlichkeiten. Und in der Vase geben sie ebenfalls ein charmantes Bild ab.

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Übrigens, Rosen wachsen eigentlich gar nicht so gerne auf der Südseite (das gilt für alle Rosen). Oft wird es hier viel zu heiß. Besser ist ein Platz im Osten mit Morgensonne oder im Westen mit Abendsonne. Also eher halbschattig.

Neben Wildrosen sind auch Kreuzungen daraus insgesamt robuster, als die großblütigen, meist gefüllten Zuchtrosen. Zumal gefüllte Rosen für unsere Insekten „unbrauchbar“ sind. Aber manchmal kann man eben nicht nein sagen 😉

Es gibt z.B. eine Kreuzung aus der Rosa Rugosa (leider weiß ich den exakten Namen nicht mehr), die wunderschön ist, der Wildform recht ähnlich, aber üppiger, super robust, riesige Hagebutten bekommt und sogar resistent gegen Sternrußtau ist.

Vielleicht ist euch Steinfurth, die Rosenstadt in Hessen bekannt. Dort gibt es z.B. einen wunderschönen Bio-Rosenhof. Schaut mal hier: www.rosenschule.de (es gibt auch einen 150 seitigen-PDF-Katalog, da bleiben sicher keine Wünsche offen).

Besonders schön finde ich Rosen zusammen mit dem Klassiker Lavendel (was sonst ;-), Frauenmantel, Klematis (besonders, wenn sie um die Wette ranken dürfen und sich farblich ergänzen), duftig leichte Gräser, Salbei, Rittersporn oder Jakobsleiter finde ich auch sehr schön.

Wie kombiert ihr? Habt ihr Lieblings(-wild)rosen? Eine meiner Favoriten ist die Zimtrose (Rosa majalis) und die bereits erwähnte Rosa rugosa. Wildrosen erkennt man übrigens leicht: Sie haben immer nur fünf Blütenblätter.

Duftige Rosengrüße & Happy Weekend.

Buch-Tipp „Wildrosen & Wildsträucher“

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3 Gedanken zu “Wildrosen – Charmant, robust, vielseitig

  1. Die Zimtrose mag auch, sie gebährdet sich aber oft allzu ungestüm.
    Zierlicher ist die kleine Bibernellrose, die treibt mich zwar mich ihren Ausläufern in dern Wahnsinn, aber der Strauch selbst bleibt schön übersichtlich.
    VG
    Elke

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