Wilde Früchtchen

Herbstzeit ist Erntezeit – auch bei Wildfrüchten. Aus einigen lassen sich sogar leckere Wildkonfitüren, -gelees oder –säfte zubereiten. Am bekanntesten sind sicher Holunderbeeren, Him- und Brombeeren. Aber auch aus Hagebutten lässt sich ein gesundes und leckeres Fruchtmus zubereiten (ist allerdings schon mit einigem Aufwand verbunden, da die Kerne entfernt werden müssen). Oder aus der Kornelkirsche (hier leider nicht abgebildet, da keine in meiner Umgebung wachsen).

Was auch bildlich fehlt ist Sanddorn – leider auch nicht bei uns anzutreffen und die Eberesche (Bild folgt noch).

(c) „Schlehen im Spätherbst“ Heidrun Lutz

Aus Schlehen lässt sich ebenfalls ein leckeres Gelee (mit Apfelsaft gemischt) zubereiten. Ich finde viele Wildfrüchte sind ein wenig herb oder kratzig und da passt Apfelsaft ideal. So wird das ganze viel aromatischer.

Bereits im Sommer kann man die Früchte der Felsenbirne ernten, man muss aber den Erntezeitpunkt vor den Amseln abpassen, sonst wird’s nichts mit dem Gelee 😉 Hier mische ich zu gleichen Teilen mit roten Johannisbeeren. Extrem lecker. Erinnert geschmacklich an Sauerkirsche, nur besser 😉

Aus dem Weißdorn lässt sich z.B. ein Kräuterelixier zubereiten.

Die Früchte des Waldgeißblatts, Liguster, Feuerdorn, Schneeball & Co. eignen sich nicht zum Verzehr. Aber die Vögel werden es Euch danken, wenn ihr möglichst viele Wildsträucher mit Früchten im Garten habt. So könnt ihr zudem oft auch seltenere Vögel beobachten wie sie sich an den Früchten laben.

Einen eigenen Beitrag habe ich dem Holunder gewidmet. Hier könnt ihr ihn lesen  >>

(c) „Wildfrüchte“ Heidrun Lutz

(c) „Schneeball“ Heidrun Lutz
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