Achtsamkeit

Zuerst einmal ein fröhliches, sonniges Hallo an meine Leser 🙂 Unfreiwillig musste ich eine zeitlang pausieren, ein übler Computercrash hat mich ziemlich ausgebremst … Aber jetzt ist wieder alles gut, ich bin wieder da.

Einfach traumhaft zurzeit das Wetter, oder?! Kalt und Frostig aber auch herrlich sonnig und kein unangenehmer Wind. So könnte es von mir aus gerne bis zum Frühjahr bleiben 🙂 Jedoch, das wissen wir, so wird es nicht kommen. Also genießen wir den Moment und erfreuen uns daran.

Womit ich auch schon beim Thema bin, der Achtsamkeit. Eigentlich ja nicht so ganz ein Thema für meinen Blog. Obwohl, einen Schritt weitergedacht … Achtsamkeit gegenüber der Natur und  besonders ihren kleinen Schätzen und Wundern, an denen leider viele achtlos vorbei gehen.

achtsamkeit, frost, rauhreif, verblüht, winter

Durch einen Artikel in der flow, habe ich mich heute etwas mehr mit der Achtsamkeit beschäftigt und ich denke, ich bin auf einem guten Weg, aber es geht noch „besser“, ich kann noch viel achtsamer werden. Nun wie auch immer, der Artikel war sehr inspirierend und ich möchte euch dazu anstiften, einmal etwas näher darüber nachzudenken, zumal es auch gut in die leider oft besonders hektische Vorweihnachtszeit passt 😉

Wenn ich hier oder bei Facebook meine Naturfotos poste, sind oft Details zu sehen, die nicht jeder wahrnimmt. Und ich freue mich immer, wenn ich so nette Kommentare lese, wie „Was du immer alles entdeckst, Heidrun.“  Ja, das stimmt. Manchmal bin ich selbst erstaunt darüber 😉 ..

Die Details, die Feinheiten haben es mir angetan. In Kleinigkeiten wie einem hübschen Muster, das der Frost erst zutage bringt, eine vertrocknete Blüte, die von der Sonne angestrahlt Details erkennen lässt, die man sonst so nicht sieht, das Fühlen von puscheligen Gräsern zwischen den Fingern, der Duft von einem Regenschauer nach heißen Sommertagen, all das nehme ich war, weil ich mit allen Sinnen durch die Natur gehe, mich auf sie einlasse. Und dann berühren mich diese eigentlich unbedeutenden Kleinigkeiten zutiefst, erfüllen mich mit einem dankbaren und schönen Glücksgefühl.

Achtsamkeit beflügelt, lässt uns positiv denken und unschönes schneller vergessen oder zumindest ausblenden.

In dem Artikel der flow steht  zum Beispiel inngemäß: Wir müssen lernen mehr im Hier und Jetzt zu leben, den Moment aktiv wahrzunehmen, zu genießen, schöne kleine Details zu erkennen, wahrzunehmen und nicht gleich wieder an das Nachher oder gestern denken … Und: „Wir sind viel kreativer, wenn wir im Hier und jetzt leben nicht dauernd planen.“

„Achtsamkeit ist, als ob man eine Brille findet, durch die man besser sehen kann.“ (Zitat aus „flow“)

Versucht es auch mal, es tut so gut. Übt Achtsamkeit … auch ich werde weiter üben, um noch achtsamer und damit noch zufriedener, ausgeglichener, glücklicher zu werden. Optimierungspotenzial haben wir wohl alle, oder? 😉

(c) Heidrun Lutz "Blüte der Douglasie, die einmal ein Zapfen werden will"
(c) Heidrun Lutz „Blüte der Douglasie, die einmal ein Zapfen werden will“

Eine kleine Übung als Anregung: Nehmt doch mal einen Tannenzapfen, seht ihn euch genau an, das Muster, die Anordnung der „Schuppen“, befühlt ihn, konzentriert euch ganz und gar nur auf den Tannenzapfen, riecht ihn, verliert euch einfach mal in den Furchen, taucht ein, stellt euch vor, ihr wäret ein Däumling und erkundet das Innenleben … und merkt ihr wie ihr abschaltet, eine wunderbare innere Ruhe in euch hineinströmt? Wunderbar!

In diesem Sinne, wünsche ich euch einen achtsamen, entspannten Tag!

 

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2 Gedanken zu “Achtsamkeit

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