Einsam. Verlassen. Unschön. Schön.

Heute zeige ich euch mal (m)eine andere Seite. Keine hübschen Wildblumen, Herbstblätter, Himmel, Tierchen, Beeren & Co. Irgendwie bin ich es gerade etwas leid und stehe mehr auf die vermeintlich weniger schönen Motive, die mich aber ebenso faszinieren. Das Alte, Marode, Verlassene hat einfach was. Hier ein bisschen verwittert, dort fehlt das eine oder andere Teil, ein wenig Unordnung und Natur, die sich ihren Weg zurück kämpft und die menschgemachten Hinterlassenschaften allmählich überwuchert.

Vielleicht liegt es auch daran, dass momentan so viele unschöne Dinge in der Welt geschehen. Vielleicht (m)eine FotoArt sich einfach mal mit den weniger  schönen Dingen zu beschäftigen. Andererseits hatte ich schon immer etwas für das „Unschöne“ übrig. Und es ist Herbst, das Versprechen der Natur, dass demnächst erst einmal alles vergeht … 🙂

Na, wie auch immer, schaut selbst und sagt mir wie euch diese, meine andere, Seite gefällt. (Und ihr wisst ja, Bilder im hochgeladenen Format gucken > klick)

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14 Gedanken zu “Einsam. Verlassen. Unschön. Schön.

  1. Das ist die Frage nach der Definition von Schönheit. Ich finde in deinen Bildern nichts, was „hässlich“ wäre. Vielleicht ist das aber auch meine Einstellung: ich finde Übergangsphasen total spannend, besonders in der Natur.
    Liebe Grüße
    Christiane

    1. Ja, da hast du Recht. Eine Frage der Definition. Nein hässlich finde ich auch nichts, aber manches ist für den einen oder anderen einfach unschön oder für mich gerade spannend 🙂 Und, ja diese Übergangsphasen, auch spannend, wenn ein Stück der Natur vollkommen überlassen wird und was dann daraus wird. Muss mein Augenmerk mehr darauf richten, so finde ich sicher noch mehr spannende, unschöne Motive 🙂 LG, Heidrun

      1. Eben. Wenn man ständig mit dem Rechnen durchgeht, wird es langweilig. Wir brauchen auch den Wildwuchs, finde ich … Huch, Achtung, Philosophie! 😉

      2. Na auf jeden Fall, und meiner Meinung nach sehen unaufgeräumte, (leicht) verwilderte Gärten auch viiiiieeeeel schöner aus 🙂 Hatte ja auch mal einen … *seufz* Und, warum nicht ein bisschen herumphilosophieren, ich mag das 🙂

      3. Ach, ich merkte bloß, dass ich dabei war, mich in das Lob der Balance hineinzusteigern, des Ausgleichs zwischen Chaos und Struktur … und wenn ich so was sage, dann bezieht sich das nie ausschließlich auf die Natur, denn ich habe keine Ahnung von Gärten 😉
        Ach, was solls. Schönen Abend dir!
        Liebe Grüße
        Christiane

  2. Interessante Bilder. Ich mag auch nicht immer nur Blümchen fotografieren. Wobei das ja ei Wind und Wetter auch nicht immer soo leicht ist, wie es anschliessend aussieht… Deine Kombinationen aus „Natur“ und „vom Menschen gebaut“ sind toll. Ich persönlich finde es immer wieder beeindruckend, wie sich die Natur auch in einer betonierten Welt wieder ihren Platz erobert.

    1. Danke! Ja, so geht es mir auch, einfach spannend zu sehen, wie die Natur sich den Raum zurück erobert. Das bringt micht wieder darauf: Die Natur braucht uns Menschen nicht, wir sie aber wohl. Und, doch respektieren unsd schützen sie viel zu wenige …

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