Christrose im Topf geht das?

Ja, das geht wunderbar.

Vor zwei Jahren habe ich eine mickrige kleine Pflanze im Baumarkt mitgenommen, die keiner wollte, für 1,50 Euro.  Ja, ich habe ein Herz für die „Schwachen“ 😉 –  Meine neue Chrysantheme ist auch so ein Kauf, keiner wollte sie, obwohl sehr groß und kompakt, und habe sie kurzerhand für drei Euro mitgenommen …

So, nun aber zurück zur Christrose. In meiner Ökologisch-Gärtnern-Gruppe (Facebook) wurde vorhin die Frage nach der Düngung für Christrosen gestellt und so kam ich auf die Idee mal einen kleinen Beitrag zu meiner Christrose zu schreiben.

Besagter Kümmerling wanderte nach dem Kauf in einen Tontopf von etwa 16 cm Durchmesser. Ein paar Tonscherben dienten als Drainage und oben drauf habe ich „normale“ Bioerde (ohne Torf!) getan. – Während letztes Jahr viele meiner Topfpflanzen im März noch erfroren sind, die Christrose überdauerte und so gönnte ich ihr als Dank 😉 einen größeren Topf. Auch wieder aus Ton. Und siehe da, seit Anfang Dezember hat sie Knospen und lustiger Weise exakt am Barbaratag öffnete sie die erste Blüte. Da es während der letzten Wochen immer mal wieder etwas Frost gab, hat sie das Blütenöffnen immer mal gestoppt und nun blühen immer mehr Blüten auf.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, zu welchen Höchstleistungen Pflanzen auch im Winter in der Lage sind. Denkt mal an Schneeglöckchen, die sich einfach eine Art Heizung eingebaut haben und Schnee und Frost zu trotzen.

Ach ja, die Düngung. Ich dünge sie wie alle meine Topfpflanzen mit Kaffeesatz und gemörserten Eierschalen. Im Frühling gebe ich ihr etwas Biodünger. Sollte sie stark durchwurzelt sein, gibt es wieder einen größeren Topf.

Wenn ihr auch nur eine Terrasse oder Balkon habt, versucht es. Die Christrose ist sehr robust und ihr habt sogar im Winter ein paar Blüten 🙂

Update 17. Februar 2019

Was vielleicht nicht jeder weiß: Die Christrose ist der früheste Futterspender für die Bienen. Meine Christrose blüht seit Anfang Dezember und startet gerade so richtig durch, was die Bienen sehr freut. Denn bei den aktuellen, ungewöhnlich milden Temperaturen sind die fleißigen Tierchen aktiv und suchen Futter. Leider gibt es noch kaum Futterstellen. Die Schneeglöckchen fangen gerade erst an zu blühen, Krokusse sind noch nicht so weit. Winterlinge habe ich noch keine hier gesehen in den Gärten. Aber die Haselsträucher sind wenigstens auch soweit und locken die Bienen an.

Und hier noch ein paar Infos zur > Chrsitrose.

 

 

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