Das Sommermärchen geht weiter

Der Wahnsinn, oder? Der dritte Sommermonat  – wobei wir ja nach dem Kalender erst jetzt offiziell Sommer haben – , noch dazu nahezu ohne Unterbrechung. Gab’s so was überhaupt schon mal in Deutschland? Ich glaube nicht. Irgendwie verrückt das Wetter, die Jahreszeiten, dieses Jahr. Egal. Feiern wir den Sommer so lange er dauert, genießen ihn in vollen Zügen.

Heute Nachmittag so …

Sommergras. Flattermänner. wilde Schönheiten und Sommer-Herbst-Blumen. – Die Dahlien blühen seit gut einer Woche. Die Kirschen sind schon so gut wie „fertig“. Die Schlehen sehen fast reif aus.

Sämtliche Früchte gibt es in rauen Mengen. Meine Blaubeere hängt so voller Früchte wie noch nie. Brombeeren, Äpfel, und. und, und. Früchtesegen wohin man sieht. Einziger Wermutstropfen: Die teilweise schlimmen Unwetter und andernorts, der fehlende Regen, die Trockenheit …

Und bei euch so?

 

 

 

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Wilde Schönheiten im Frühsommer

Da wir praktisch seit April Sommer haben, ist dieses Jahr alles früher. Sicher ist euch das auch schon aufgefallen.

So ist der Holunder schon so gut wie abgeblüht, die Linden blühen seit ein paar Tagen, der Baldrian und einiges mehr. Einige der aktuell blühenden Wilden Schönheiten habe ich mal für euch „eingefangen“. Sind sie nicht wunderbar? Und das beste, auch wenn auf den Bildern keine/kaum Insekten zu sehen sind, sie sind zahlreich unterwegs. Vor allem an der Linde herrscht zurzeit Hochbetrieb, nicht nur Bienen, auch Schmetterlinge finden Gefallen am dem reich gedeckten Tisch.

Apropos „reich“, es ist nicht nur alles früher, als normalerweise, es wird auch sehr reichliche Ernten geben. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Heidelbeeren und Kirschen, die schon reif werden, Holunder, Brombeeren. Alles hängt packevoll an Bäumen und Sträuchern. Wahnsinn.

Genießt den Sommer und erfreut euch auch an den Wilden Schönheiten. Und, ihr wisst ja, sät/pflanzt mehr Wildblumen, die Wildbienen werden es euch danken :-). Bis die Tage …

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Flügge: Gartenrotschwanz

Maizeit ist Kinderstubenzeit. Die ersten Vogelkinder sind bereits flügge, wie dieser süße kleine Gartenrotschwanz.

Jedes Jahr brütet „unser“ Pärchen über der Haustüre, direkt unter dem Dach. Zuerst wird die Wohnung fein ausgeputzt. Tagelang liegen Unmengen an Moos- und Erdbröckchen vor der Tür. Einige Zeit später geht das Gezwitscher los. Vom ersten Sonnenstrahl bis zum letzten werden die kleinen Babys von Mama und Papa mit tüchtig Proteinen versorgt. Jede Mahlzeit wird lautstark angekündigt und mit freudigem Getschilpe begrüßt.

Und, ehe man sich versieht, wird die Wohnung zu klein und meine Fußmatte wird schick mit Guano verziert. 😉 Dann weiß ich, nun dauert es nicht mehr lange und die Kleinen werden flügge.

Heute war es soweit, der erste kleine Piepmatz ist ausgezogen. Wie ich das mitbekam? Purer Zufall. Heute Nachmittag gab es auf einmal ein unglaubliches Spektakel und ich dachte, was ist denn da draußen los, es wird doch nicht etwa eine Katze einen Jungvogel erwischt haben und Mama oder Papa regen sich furchtbar auf? Nein. Alles gut. Ein Jungvogel saß auf der Mülltonne und tschilpte aufgeregt. Keine Katze zu sehen und auch sonst alles o.k. Er war wohlauf aber offensichtlich etwas ängstlich. Sein Auszug war offenbar etwas unerwartet bzw. unfreiweillig geschehen. Frau Mama saß eine ganze Weile in der Nähe und später flogen beide Eltern wieder los, um die verbliebenen Nestkinder zu füttern.

Süß, oder? Ganz ausgewachsen ist er offenbar noch nicht, der Kleine. Denn die Schwanzfedern sind noch sehr kurz. Aber er kann immerhin einige Meter fliegen. Später saß er u.a. auf der Trockensteinmauer, dann auf dem Nachbar Grundstück auf einem Mauervorsprung und später in der Dachrinne und auf dem Zaun, wie ihr seht.

Kurz bevor es dunkel wurde, tschilpte es wieder und da sah ich die Amsel. Sie hatte Futter im Schnabel und bot es dem Kleinen an. Ich dachte, ich sehe nicht ricfhtig. Nur einige Momente später kam Mama-Gartenrotenschwanz und war sichtlich irritiert … So ging das noch eine Weile. Die Amsel suchte im Rasen Futter und Mama „Rotschwanz“ fütterte weiter die Kleinen im Nest. Herrn Papa habe ich nicht gesehen.

Mal schauen, ob der Kleine morgen noch da ist! Ich hoffe sehr, dass es ihm gut geht und er in Sicherheit ist.

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Aprilsommer

Ist das nicht der Wahnsinn. Im April schon Sommer? 2016 >> und 2017 >> sah das ganz anders aus. Temperaturen um 5-7 Grad, Schnee und leichter Nachtfrost. Und dieses Jahr? Sommer. Aprilsommer mit knallblauem Himmel, blühenden Kirschbäumen, Schlehen, Löwenzahn, Wiesenschaumkraut und saftig grünen Wiesen und satten 27 Grad heute Nachmittag! Wow!

Zum Fotografieren komme ich kaum noch, zeichne mehr, aber das Smartphone ist immer dabei und so habe ich heute zumindest ein paar Schnappschüsse für euch. Lasst es euch gut gehen und genießt den unerwarteten Frühsommer! 🙂

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Ein turbulentes Jahr geht zu Ende

Turbulent ist, so glaube ich, ist die perfekte Beschreibung für 2017 – vor allem für das Wetter (und auch anderweitig). Im Januar kam der Winter, spät, mit Macht. Mit viel Schnee und Sturm im Gepäck. Den Frühling habe ich relativ kalt in Erinnerung. Dann Ende Mai das Hagelunwetter, was mir fast alle Pflanzen zerschlagen hat […]

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