Wildtier des Jahres 2019: Das Reh

Ich meine, wer einmal ein „Bambi“ aus der Nähe – insbesondere in der freien Wildbahn – gesehen hat, kann nicht anders, als diese hübschen Tiere zu lieben. Die großen Augen, der freundliche Blick … Und dieses Jahr ist das Reh Wildtier des Jahres. Was mich sehr freut.

Ein paar Mal hatte ich Glück und die Kamera dabei und konnte so das eine oder andere Foto von den scheuen Sprintern schießen …

 

Ihr möchtet ein bisschen mehr erfahren über das Wildtier des Jahres? Dann guckt z.B. hier >> deutschewildtierstiftung.de

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Christrose im Topf geht das?

Ja, das geht wunderbar.

Vor zwei Jahren habe ich eine mickrige kleine Pflanze im Baumarkt mitgenommen, die keiner wollte, für 1,50 Euro.  Ja, ich habe ein Herz für die „Schwachen“ 😉 –  Meine neue Chrysantheme ist auch so ein Kauf, keiner wollte sie, obwohl sehr groß und kompakt, und habe sie kurzerhand für drei Euro mitgenommen …

So, nun aber zurück zur Christrose. In meiner Ökologisch-Gärtnern-Gruppe (Facebook) wurde vorhin die Frage nach der Düngung für Christrosen gestellt und so kam ich auf die Idee mal einen kleinen Beitrag zu meiner Christrose zu schreiben.

Besagter Kümmerling wanderte nach dem Kauf in einen Tontopf von etwa 16 cm Durchmesser. Ein paar Tonscherben dienten als Drainage und oben drauf habe ich „normale“ Bioerde (ohne Torf!) getan. – Während letztes Jahr viele meiner Topfpflanzen im März noch erfroren sind, die Christrose überdauerte und so gönnte ich ihr als Dank 😉 einen größeren Topf. Auch wieder aus Ton. Und siehe da, seit Anfang Dezember hat sie Knospen und lustiger Weise exakt am Barbaratag öffnete sie die erste Blüte. Da es während der letzten Wochen immer mal wieder etwas Frost gab, hat sie das Blütenöffnen immer mal gestoppt und nun blühen immer mehr Blüten auf.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, zu welchen Höchstleistungen Pflanzen auch im Winter in der Lage sind. Denkt mal an Schneeglöckchen, die sich einfach eine Art Heizung eingebaut haben und Schnee und Frost zu trotzen.

Ach ja, die Düngung. Ich dünge sie wie alle meine Topfpflanzen mit Kaffeesatz und gemörserten Eierschalen. Im Frühling gebe ich ihr etwas Biodünger. Sollte sie stark durchwurzelt sein, gibt es wieder einen größeren Topf.

Wenn ihr auch nur eine Terrasse oder Balkon habt, versucht es. Die Christrose ist sehr robust und ihr habt sogar im Winter ein paar Blüten 🙂

Update 17. Februar 2019

Was vielleicht nicht jeder weiß: Die Christrose ist der früheste Futterspender für die Bienen. Meine Christrose blüht seit Anfang Dezember und startet gerade so richtig durch, was die Bienen sehr freut. Denn bei den aktuellen, ungewöhnlich milden Temperaturen sind die fleißigen Tierchen aktiv und suchen Futter. Leider gibt es noch kaum Futterstellen. Die Schneeglöckchen fangen gerade erst an zu blühen, Krokusse sind noch nicht so weit. Winterlinge habe ich noch keine hier gesehen in den Gärten. Aber die Haselsträucher sind wenigstens auch soweit und locken die Bienen an.

Und hier noch ein paar Infos zur > Chrsitrose.

 

 

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An einem Tag Anfang November …

Hello again!

Eigentlich wollte ich euch ein paar stimmungsvolle, goldene Waldbilder zeigen. Die Sonne schien. Ich hatte ausnahmsweise mal ein bisschen „Luft“ und hatte extra die Kamera zur Gassirunde mitgenommen. Leider hat sich die Sonne dann sehr schnell verkrümelt …

Egal. Ich finde es sind dennoch ein paar stimmungsvolle Bilder entstanden. Viel Spaß beim Gucken (ihr wisst ja: große Bilder > Klick)

Einen schönen Abend noch! Und, bis bald …

 

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Der Himmel hängt voller …

… nein, keine Geigen. Er „hing“ heute Nachmittag voller Kraniche. Tausende …

Es ist wieder soweit, das große Ziehen gen Süden hat begonnen. Wobei so ganz stimmt das eigentlich nicht, denn ich weiß, dass schon vor einer Weile die ersten Trupps weggezogen sind, weil das Futter aufgrund der Trockenheit knapp geworden ist. Aber heute habe ich hier (östliche Wetterau) die ersten großen Formationen gesehen und natürlich gehört. Sind ja immer schwer am Tröten 🙂

Was die Qualität der Bilder angeht, habe ich schon deutlich bessere geschossen. Aber ich war in Eile und habe nur mal schnell drauf gehalten. Dafür fand ich die scheinbare Kollision mit einem Passagierflugzeug schon ein bisschen spektakulär 😉

Habt ihr diesen Herbst, der bis vor ein, zwei Tagen, ja eigentlich noch immer ein Sommer war, auch Kraniche gesehen/gehört?

PS: Ja es war lange ruhig hier, fast drei Monate … demnächst, wenn nicht wieder 1000 andere Dinge dazwischen kommen, seht/lest ihr wieder mehr von mir. Bis dahin allen Lesern, die mir treu geblieben sind, eine gute Zeit!

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Falterglück: Ein Sommer für Falter

Ein Sommer für Falter, aber auch für (Wild-)Bienen und einige andere Insekten.

In den letzten Wochen habe ich so viele Falter wie schon lange nicht mehr gesehen. Und nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ wie Tagpfauenauge, Kohlweißling und kleiner Fuchs. Vor die Linse geflattert sind mir der C-Falter, das Landkärtchen, Aurorafalter und der Braune Waldvogel. Und erst kürzlich: Zitronenfalter, Feuerfalter, Bläulinge, und Schachbrettfalter.

Dieser Sommer wird wohl nicht nur für Falter als Jahrhundertsommer in die Geschichte eingehen.

Neben den schönen Seiten: Sonne satt, die vielen bunten Gaukler der Lüfte, Vögel die sich über einen reich gedeckten (Insekten-)Tisch freuen und so zwei oder gar drei Bruten locker durchgebracht haben. Früchte in Massen. Allen voran: Kirschen (es sind so viele an den Bäumen geblieben, schade drum …). Meine (Kultur-)Heidelbeere ist dieses ein Traum, so viele Früchte … Weintrauben wird es auch in Massen geben. Aber wo Licht (Sonne) ist, ist auch Schatten.

Die Schattenseiten dieses unglaublichen Sommers (der hier im Grunde seit April andauert): Die Wiesen und Felder sehen aus wie afrikanische Savannenlandschaften. Braunes Gras, verbrannte Erde, Staubteufel, die über die abgeernteten Felder wirbeln. Bäume und Sträucher, die teilweise bereits mehr als die Hälfte ihres Laubs abgeworfen haben (es sieht aus wie im Spätherbst).

Holunder wird es dieses Jahr auch wieder keinen geben. Dabei hatte vor ein paar Wochen noch alles so gut ausgesehen, Massen an Früchten hätte es gegeben … Ja, wenn … – Nun wird es wieder keinen Holundergelee und -saft geben. So schade. – Getreidefelder haben an mehrere Stellen in Hessen gebrannt (und anderswo auch), im Wald ist die Gefahr von Bränden auch sehr hoch. Kühe und Pferde müssen bereits mit Heu zugefüttert werden.

Trockenheit in Hessen, braune Weiden, Pferde, © WILDPEPEPRMINT-DESIGN

Auch die Apfelbäume will ich nicht vergessen. 2017 gab es ja kaum Äpfel, weil Spätfrost und Hagel fast alles zerstört hatten. Und dieses Jahr hängen sie brechend voll mit Früchten und werfen nun schon die erste unreifen Früchte ab. Es fehlt überall Wasser. Alles leidet unter dieser unglaublichen Trockenheit. Bin sehr gespannt ob und wieviele Früchte es bis zur Reife schaffen.

Gestern und heute gab es zwar ein paar Regenschauern und aktuell gewittert es, aber das ist alles nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein. Sehe ich mir die Wettervorhersage für die nächsten Tage an, gruselt es mich: Hitzewelle mit über 30 Grad im Anmarsch … oh weh …

Wie sieht es bei euch aus? Auch trockenheitsgeplagt? Wird bei euch auch schon von Dürre gesprochen?Kennt man sonst ja nur aus Afrika oder Südeuropa. Selbst Schweden kämpft mit Waldbränden. Der Klimawandel lässt grüßen.

So genug gejammert. Ich freue mich jetzt erst mal über den Regen, wie viel es auch werden mag. Mein nächster Beitrag wird dann wieder „nur“ die schönen Seiten des Mega-Sommers beleuchten. Dann gibt es ein paar News und Tipps vom Terrassengarten.

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Flatterhafte Schönheiten: Libellen

Heute wird’s tierisch: Es geht um Libellen, genauer gesagt um zwei blaue Libellen.

Leider bekomme ich nur selten Libellen zu Gesicht. Da unser kleiner Wolfsbach oft trocken fällt, die Bachränder zu oft gemäht werden und es mich an den einzigen Tümpel in der näheren Umgebung nur selten verschlägt. Und, dann habe ich mal Glück und die hübschen kleinen Flatterwesen fliegen mir regelrecht vor die Nase und ich habe nur mein Smartphone dabei. So ein Mist … Na ja, immerhin konnte ich sie „festhalten“, wenn auch nur in mittelprächtiger Qualität 😉

Besonders gefreut habe ich über die Blauflügel Prachtlibelle (ein Männchen), die ich bis dahin noch nie gesehen hatte …

Blauflügel Prachtlibelle, Libellenart, blaue Libelle, © wildpepeprmint-design.de

Übrigens: Die einzige Prachtlibellen-Art in ganz Mitteleuropa. Bessere Fotos und Infos gibt es z.B. hier >>

Und die Blaue Azurjungfer

Azurjungfer, Libelle Blau, © wildpepeprmint-design.de

Apropos Flattermänner: Der andauernde trocken-warme Sommer kommt den Faltern sehr gelegen. So viele wie dieses gab es schon ewig nicht mehr. Dazu gibt es in den nächsten Tagen einen Beitrag, mit „guten“ Fotos 🙂

PS: Die Libellen (und andere Insekten) haben mich auch künstlerisch inspiriert >>

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Das Sommermärchen geht weiter

Der Wahnsinn, oder? Der dritte Sommermonat  – wobei wir ja nach dem Kalender erst jetzt offiziell Sommer haben – , noch dazu nahezu ohne Unterbrechung. Gab’s so was überhaupt schon mal in Deutschland? Ich glaube nicht. Irgendwie verrückt das Wetter, die Jahreszeiten, dieses Jahr. Egal. Feiern wir den Sommer so lange er dauert, genießen ihn in vollen Zügen.

Heute Nachmittag so …

Sommergras. Flattermänner. wilde Schönheiten und Sommer-Herbst-Blumen. – Die Dahlien blühen seit gut einer Woche. Die Kirschen sind schon so gut wie „fertig“. Die Schlehen sehen fast reif aus.

Sämtliche Früchte gibt es in rauen Mengen. Meine Blaubeere hängt so voller Früchte wie noch nie. Brombeeren, Äpfel, und. und, und. Früchtesegen wohin man sieht. Einziger Wermutstropfen: Die teilweise schlimmen Unwetter und andernorts, der fehlende Regen, die Trockenheit …

Und bei euch so?

 

 

 

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