Naturgenuss: Wilde Schönheiten im April

Oder: Der Frühling schreitet mit großen Schritten voran.

Sonne, laues Lüftchen, Wattewölkchen, Vogelgezwitscher, Bienengesumm, Schmetterlinge, immer mehr Frühblüher und viel saftiges Grün erfreuen alle Sinne – Naturgenuss pur!

Seit langem habe ich heute mal wieder die Kamera auf unserer Nachmittags-Gassi-Runde mitgenommen. Für Nahaufnahmen war es zwar eigentlich zu windig, aber es ging dann doch besser, als ich dachte. Kommt mit und erfreut euch auch an meinen Impressionen, der wunderbaren Natur …

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Wildtier des Jahres 2019: Das Reh

Ich meine, wer einmal ein „Bambi“ aus der Nähe – insbesondere in der freien Wildbahn – gesehen hat, kann nicht anders, als diese hübschen Tiere zu lieben. Die großen Augen, der freundliche Blick … Und dieses Jahr ist das Reh Wildtier des Jahres. Was mich sehr freut.

Ein paar Mal hatte ich Glück und die Kamera dabei und konnte so das eine oder andere Foto von den scheuen Sprintern schießen …

 

Ihr möchtet ein bisschen mehr erfahren über das Wildtier des Jahres? Dann guckt z.B. hier >> deutschewildtierstiftung.de

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Mein Terrassengartenjahr 2018 …

… und meine Bilder des Jahres. War das ein verrücktes Jahr. Im Januar „warm“ wie im Spätherbst und Regenmassen ohne Ende. Dann kam der Winter im Februar mit sehr frostigen Temperaturen, so dass es mir leider viele Topfpflanzen dahingerafft hat. Sogar den Waldmeister, den Bärlauch und einige Minzen. Die Zitronenmelisse, Oregano und noch einiges mehr. […]

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An einem Tag Anfang November …

Hello again!

Eigentlich wollte ich euch ein paar stimmungsvolle, goldene Waldbilder zeigen. Die Sonne schien. Ich hatte ausnahmsweise mal ein bisschen „Luft“ und hatte extra die Kamera zur Gassirunde mitgenommen. Leider hat sich die Sonne dann sehr schnell verkrümelt …

Egal. Ich finde es sind dennoch ein paar stimmungsvolle Bilder entstanden. Viel Spaß beim Gucken (ihr wisst ja: große Bilder > Klick)

Einen schönen Abend noch! Und, bis bald …

 

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Falterglück: Ein Sommer für Falter

Ein Sommer für Falter, aber auch für (Wild-)Bienen und einige andere Insekten.

In den letzten Wochen habe ich so viele Falter wie schon lange nicht mehr gesehen. Und nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ wie Tagpfauenauge, Kohlweißling und kleiner Fuchs. Vor die Linse geflattert sind mir der C-Falter, das Landkärtchen, Aurorafalter und der Braune Waldvogel. Und erst kürzlich: Zitronenfalter, Feuerfalter, Bläulinge, und Schachbrettfalter.

Dieser Sommer wird wohl nicht nur für Falter als Jahrhundertsommer in die Geschichte eingehen.

Neben den schönen Seiten: Sonne satt, die vielen bunten Gaukler der Lüfte, Vögel die sich über einen reich gedeckten (Insekten-)Tisch freuen und so zwei oder gar drei Bruten locker durchgebracht haben. Früchte in Massen. Allen voran: Kirschen (es sind so viele an den Bäumen geblieben, schade drum …). Meine (Kultur-)Heidelbeere ist dieses ein Traum, so viele Früchte … Weintrauben wird es auch in Massen geben. Aber wo Licht (Sonne) ist, ist auch Schatten.

Die Schattenseiten dieses unglaublichen Sommers (der hier im Grunde seit April andauert): Die Wiesen und Felder sehen aus wie afrikanische Savannenlandschaften. Braunes Gras, verbrannte Erde, Staubteufel, die über die abgeernteten Felder wirbeln. Bäume und Sträucher, die teilweise bereits mehr als die Hälfte ihres Laubs abgeworfen haben (es sieht aus wie im Spätherbst).

Holunder wird es dieses Jahr auch wieder keinen geben. Dabei hatte vor ein paar Wochen noch alles so gut ausgesehen, Massen an Früchten hätte es gegeben … Ja, wenn … – Nun wird es wieder keinen Holundergelee und -saft geben. So schade. – Getreidefelder haben an mehrere Stellen in Hessen gebrannt (und anderswo auch), im Wald ist die Gefahr von Bränden auch sehr hoch. Kühe und Pferde müssen bereits mit Heu zugefüttert werden.

Trockenheit in Hessen, braune Weiden, Pferde, © WILDPEPEPRMINT-DESIGN

Auch die Apfelbäume will ich nicht vergessen. 2017 gab es ja kaum Äpfel, weil Spätfrost und Hagel fast alles zerstört hatten. Und dieses Jahr hängen sie brechend voll mit Früchten und werfen nun schon die erste unreifen Früchte ab. Es fehlt überall Wasser. Alles leidet unter dieser unglaublichen Trockenheit. Bin sehr gespannt ob und wieviele Früchte es bis zur Reife schaffen.

Gestern und heute gab es zwar ein paar Regenschauern und aktuell gewittert es, aber das ist alles nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein. Sehe ich mir die Wettervorhersage für die nächsten Tage an, gruselt es mich: Hitzewelle mit über 30 Grad im Anmarsch … oh weh …

Wie sieht es bei euch aus? Auch trockenheitsgeplagt? Wird bei euch auch schon von Dürre gesprochen?Kennt man sonst ja nur aus Afrika oder Südeuropa. Selbst Schweden kämpft mit Waldbränden. Der Klimawandel lässt grüßen.

So genug gejammert. Ich freue mich jetzt erst mal über den Regen, wie viel es auch werden mag. Mein nächster Beitrag wird dann wieder „nur“ die schönen Seiten des Mega-Sommers beleuchten. Dann gibt es ein paar News und Tipps vom Terrassengarten.

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Flatterhafte Schönheiten: Libellen

Heute wird’s tierisch: Es geht um Libellen, genauer gesagt um zwei blaue Libellen.

Leider bekomme ich nur selten Libellen zu Gesicht. Da unser kleiner Wolfsbach oft trocken fällt, die Bachränder zu oft gemäht werden und es mich an den einzigen Tümpel in der näheren Umgebung nur selten verschlägt. Und, dann habe ich mal Glück und die hübschen kleinen Flatterwesen fliegen mir regelrecht vor die Nase und ich habe nur mein Smartphone dabei. So ein Mist … Na ja, immerhin konnte ich sie „festhalten“, wenn auch nur in mittelprächtiger Qualität 😉

Besonders gefreut habe ich über die Blauflügel Prachtlibelle (ein Männchen), die ich bis dahin noch nie gesehen hatte …

Blauflügel Prachtlibelle, Libellenart, blaue Libelle, © wildpepeprmint-design.de

Übrigens: Die einzige Prachtlibellen-Art in ganz Mitteleuropa. Bessere Fotos und Infos gibt es z.B. hier >>

Und die Blaue Azurjungfer

Azurjungfer, Libelle Blau, © wildpepeprmint-design.de

Apropos Flattermänner: Der andauernde trocken-warme Sommer kommt den Faltern sehr gelegen. So viele wie dieses gab es schon ewig nicht mehr. Dazu gibt es in den nächsten Tagen einen Beitrag, mit „guten“ Fotos 🙂

PS: Die Libellen (und andere Insekten) haben mich auch künstlerisch inspiriert >>

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In jeder Hinsicht Dufte: Schwarzer Geißklee

Jedes Jahr auf’s Neue hatte ich es mir vorgenommen, ein kleines Pflanzenportrait zum Schwarzen Geißklee zu schreiben, zur Blütezeit. Aber immer kam etwas dazwischen und dann war die Blüte rum … Und dann: Aus den Augen, aus dem Sinn. Nun habe ich es endlich geschafft. Here comes the … *Trommelwirbel* … der SCHWARZE GEISSKLEE

Dieses Jahr hat er sehr früh geblüht (wie vieles andere auch) und ist nach rund drei Wochen Blütezeit, jetzt nahezu abgeblüht und hat bereits Samen angesetzt. – Zur Hochblüte …

Kennt ihr nicht? Noch nie vom Schwarzen Geißklee gehört? Dann wird’s aber Zeit 🙂

Schwarzer Geißklee in Blüte, © wildpeppermint-design.de

Der Schwarze (oder: Schwarzwerdender) Geißklee (Cytisus nigricans), ist ein Schmetterlingsblütengewächs. Er ist eine heimische Wildpflanze und relativ selten. Er blüht meist Ende Juni/Anfang Juli.  Er liebt steinig-sandigen Boden. In der Natur ist er selten und wächst dort gerne am Waldrand bzw. in lichten Trockenwäldern.

Sobald sich die Blüten öffnen, verströmt er einen wunderbaren Duft, der leicht an Honig erinnert. Deshalb steht der Kleinstrauch bei mir auch direkt an der Haustüre, damit ich möglichst oft in den Genuss von diesem Wohlgeruch komme.

Er kann, da er max. 1,00 – 1,50 hoch wird, sehr gut im Kübel kultiviert werden. Ein weiterer Pluspunkt wie ich finde, neben der schönen Blüte und dem Duft. Ich habe ihn in normale, torffreie Bioerde mit ein paar kleinen Steinchen und etwas Sand in einen Tontopf eingepflanzt.

Er ist robust und hat bis jetzt jeden Winter schadlos überstanden. Wenn man keinen Samen gewinnen möchte, kann er gerne nach der Blüte eingekürzt werden. ich schneide immer bis knapp unter der letzten Blüte.

Mein Strauch ist nun ca. fünf Jahre alt und ca. einen Meter hoch und breit. Dünger bekommt er im Frühjahr beim ersten Austrieb. Ein wenig Bio-Gartendünger und gemörserte Eierschalen.

Wenn es sehr warm ist und während der Blüte braucht er, je nach Topfgröße, etwas mehr Wasser. Aber immer erst gießen, wenn die Erde obenauf trocken ist.

Der Schwarze Geißklee ist ein echtes Hummelmagnet. Zumindest hatte ich immer viel Besuch von den kleinen pelzigen Brummern.

Neugierig geworden? Noch ein Plätzchen frei? Ihr werdet es nicht bereuen, wenn ihr eine Pflanze zu euch holt. Ihr bekommt ihn z. B. bei >> Syringa oder >> Strickler.

 

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