Taufrischer Sommermorgen

Freitagmorgen. Als der Sommer noch schön war! 😉 Ohne Gluthitze.

Ein Sommermorgen wie ich ihn liebe. Taufrisch und angenehm warm. Sieht das nicht wunderschön aus (sogar ohne Sonne)? Wie kleine Perlen glitzerten die Tautropfen an den Grannen der Gerste. Ich finde Getreide ist einfach ein dankbares Fotoobjekt. Wenn die Natur dann auch noch solche zauberhaften Kunstwerke kreiert, umso schöner. 🙂

Traum-Sommermorgen: Unreife Gerste mit Tautropfen, © wildpeppermint-design.de

Ein paar weitere taufrische Highlights. Daran erfreue ich mich jetzt und denke mir Hitzewelle einfach weg. 😉 Habt einen schönen Tag, an einem hoffentlich kühlen Plätzchen – vielleicht im Schatten unter einem Kirschbaum …

 

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Das große Leuchten: Orangerotes Habichtskraut 2.0

Heute muss ich euch noch einmal von meiner Lieblings-Wildblume erzählen: Das Orangerote Habichtskraut.

Dieses Orange ist einfach unglaublich. Ich kenne keine heimische Widlblume, die solch ein leuchtendes Orange zu bieten hat. Wobei Orange an sich schon sehr selten bei unseren Wildblumen vorkommt. Seit ein paar Jahren beobachte ich mit großer Freude, dass es jedes Jahr mehr werden. Auch bei mir hat sich das Orangerote Habichtskraut eingefunden. Es fühlt sich beim Lavendel – im trocken-steinigen – Vorgarten sichtlich wohl und hat schon zwei „Horste“ (sagt man das so?) gebildet. Der zweite blüht mit einer niedrigen, rosa Nelke um die Wette.

Bei einem Nachbarn hat es sich im Rasen, der eher eine kurzgehaltene Wiese ist, so ausgebreitet, dass an einer Stelle kaum noch Gras zu sehen ist. Trotz des regelmäßigen Mähens, es dauert nie lange und es ist wieder zurück, kleiner, aber es blüht unermüdlich.

Leider sind nicht alle Wildblumen so tolerant und unverwüstlich und haben es schwer sich gegen die Mähwut im Feld/am Wegrand zu behaupten. :-/

Seid ihr auch so begeistert von dem großen Leuchten? Wollt ihr ein wenig mehr erfahren, dann lest gerne meinen >> kleinen Steckbrief und holt es in euren Garten oder Kübel – sofern noch nicht geschehen.

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Pfingstgrüße aus dem Topfgarten

So langsam wird aus meiner kleinen „Grünen Hölle“ eine kleine „Bunte Hölle“ 😉 Mein Topf-/Terrassengarten blüht auf.

Seit zwei Tagen blüht der >> Diptam, der wie ihr seht, bei den Bumblebees (ich liebe den englischen Namen für die pelzigen Brummer) sehr beliebt ist. Zeitweise waren gestern Abend vier Hummeln gleichzeitig an den Blüten zugange. Das Gartenrotschwänzchen-Paar brütet auch dieses Jahr wieder am Haus. Die Rose de Resht blüht ebenfalls seit ein paar Tagen. Da ich ich versäumt hatte, sie im Frühjahr zu schneiden, hole ich es nach der Blüte nach und gebe ihr einen größeren Topf. Vielleicht dankt sie es mit einer Nachblüte, wie letztes Jahr.

Nach jedem Regen tauchen fast postwendend meine kleinen Schneggchen (Hainbänderschnecken) auf. Der Stinkende Storchschnabel hat sich wieder richtig breit gemacht, er hat sich nicht nur in den meisten Töpfen als Begleiter eingefunden, er quillt aus allen Fugen und Ritzen. Leider können nicht alle bleiben, wie die Pflanze im Topf mit der Zucchini, sie wird demnächst weichen müssen, damit die Zucchini genug Licht und Luft bekommt. – Bin gespannt wie die Ernte ausfällt. ist ja mein diesjähriges Experiment, Zucchini im Topf.

Die Hauswurz braucht noch etwas Zeit. Aber die anderen Sedumarten/Dickblattgewächse haben bereits dicke Knospen bzw. blühen zum Teil schon. Die große weiße Glockenblume, die sich ohne mein Zutun eingefunden hat, ebenso wie diie kleinen blauen Glockenblumen (zurzeit noch knospig), locken bald wieder scharenweise Hummeln an. Dann habe ich wieder eine brumemnde „Blaue Hölle“ 😉

Der >> Schwarze Geißklee ist enrom groß geworden (braucht auch dringend einen größeren Topf) und ist auch kurz vorm Aufblühen (ein weiteres Hummelmagnet). Übriengs: Es wird nicht nur zusehens bunter, sondern auch dufte(r) – dafür sorgen Diptam (zitronig), Rose de Resht (zart süßlich) und der Schwarze Geißklee (an Honig erinnernd).

>> Welche Dufter habt ihr in euren Gärten, Balkonen, Terrassen? <<

Schöne Pfingsten noch und bis bald (dann wird sich vermutlich alles um meine Minz-Liebe drehen).

 

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Welche Wildblumen blühen im Juni?

Da ist er. Der Sommer. Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang. Sommeranfang heißt (auch) für Wildblumen Zeit zum Durchstarten. Es wird auf den Wiesen und Wegrändern immer bunter – sofern noch nicht gemäht wurde (was leider überwiegend der Fall ist).

Wie schon in den vergangenen Monaten, habe ich wieder neun Wildblumen herausgesucht. Bekannte und für den einen oder anderen auch weniger bekannte. Natürlich gibt es weit mehr als diese, die im Juni blühen. Aber ich denke die wichtigsten Vertreter sind dabei.

Von links nach rechts: Schafgarbe (blüht meist weiß, aber auch in Blassrosa kommt sie wild vor), Klatschmohn, Rundblättrige Glockenblume, Heilziest, >> Orangerotes Habichtskraut, Johanniskraut (Blüte beginnt meist um den 21. Juni), Heidenelken sowie Kuckuckslichtnelken und andere >> LichtNelken, Wiesenmagerite, Zottiger Klappertopf.

Weitere Juni-Blüher sind z.B. das Salomonssiegel, div. Storchschnäbel (s. auch Mai), Vogelwicke, >> Lupinen, Rot- und Weißklee, Frauenmantel, Wiesen-Bocksbart, >> Diptam, >>Schwarzer Geißklee.

Wer Lust hat, stöbert einfach ein bisschen in meinem Blog, für mehr Wildblumen-Bilder und Infos zu Wildblumen im Garten.

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Violett-Blaue Blütenkerzen: Lupinen

Schon lange hatte ich vor, einen Beitrag über Lupinen zu schreiben, aber immer wieder habe ich etwas anderes vorgezogen, weil es mir gerade mehr am Herzen lag. Nun ist es aber soweit, Vorhang auf für diese vielfältige und vielseitige Pflanze …

Blaue Lupinen, Naturfoto, Blütenkunst,  wildeschoenheiten.wordpress.com

Wusstet ihr, dass es Lupinen als Gemüse-, Futter-, Zier- und Wildpflanze gibt? Spannend finde ich. Die Früchte der Lupinen (Süßlupinen) landen z. B. in Lebensmitteln, als Eiweißquelle/-ersatz. Sie dienen als Gründung, machen eine gute Figur in jedem naturnahen Garten mit ihren wunderschönen Blütenkerzen und ihren hübschen Fiederblättern. Leider haben auch Nacktschnecken eine Vorliebe für Lupinen und so sehen sie öfteres etwas zerrupft bzw. zerfressen aus … Aber sie erholen sich, sobald der „SchleimerDruck“ nachlässt. Auch sehr beliebt sind die Schmetterlingsblütler übrigens bei Bienen & Hummeln.

Die Lupinen, die ihr auf meinen Fotos seht, wachsen ausnahmslos wild. Am Waldrand und auf einer nahegelegenen, halbschattigen Wiese, die nur ein- oder zweimal im Jahr gemäht wird. (Einen kleinen Steckbrief findet ihr unter der Bildergalerie, also bitte weiterscrollen 😉 )

Kleiner Steckbrief: Es gibt rund 200 Arten. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika und wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bei uns „eingeführt“. Genau genommen, ist die Lupine also keine echte, heimische Wildpflanze. Sie ist mehrjährig und blüht etwa von Ende Mai, je nach Sorte, bis in den Spätsommer. Die meisten Gartenformen werden ca. einen Meter hoch (+/- 20 cm).

Sie mag einen sonnigen Standort. Kommt aber auch mit Halbschatten zurecht. Die Blühfreude lässt dann aber meist etwas nach. Der Boden sollte leicht feucht und eher nährstoff- und kalkarm sein! Am besten gar nicht düngen – insbesondere KEINEN stickstoffbetonten Dünger, das ist der sichere Tod der Lupine. Staunässe und schwerer Boden bekommen ihr auch nicht. Die Blütenstiele sind etwas anfällig dafür, bei starkem Wind und/oder Regen umzuknicken, deshalb am besten rechtzeitig stützen.

Noch Ein Tipp (gilt übrigens für viele Wild- und Gartenblumen): Nach der Blüte die Stängel abschneiden, meist blüht sie dann ein zweites Mal. Wenn ihr jedoch Fan des Blackbox-Gardening seid, dann lasst ihr sie natürlich aussamen.

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Auf dem Balkon: Unseren gefiederten Freunden helfen

Gerade eben habe ich den NABU-Newsletter gelesen und möchte die wirklich einfach umzusetzenden Tipps für einen vogelfreundlichen Balkon mit euch teilen. Hier der Link >> „Sieben Tipps für einen vogelfreundlichen Balkon“

Auf meiner Terrasse schauen gerne Blau- und Kohlmeisen und ein >> Gartenrotschwanzpärchen vorbei (zuweilen auch mal eine Amsel) und holen sich lecker Futter zwischen den Pflanzen. Die Vogeltränke, die ich jetzt bald wieder aufstelle, wird allerdings vor allem von Wespen und Katzen genutzt …

Apropos vogel- bzw. insektenfreundlicher Balkon/Terrasse: Da diese grauenvollen und völlig nutzlosen Steinwüsten (auch bekannt als: Gärten des Grauens) leider immer mehr werden, wollte ich etwas dagegen setzen und dieses Jahr zugunsten von Wilblumen, also Futter für alles was brummt und summt, keine Tomaten & Co. pflanzen.

Aber wie das so ist, kam es anders. Ein paar Tomaten, Paprika und Pepperoni fanden doch den Weg (zusätzlich zu den Wildblumen) zu mir. Und jetzt habe ich sogar noch Zucchinisamen (den ich über die Aktion von >> Hallo Hessen) bekam) gesät. Denn ich wollte schon immer mal Zucchini im Topf probieren, also kam mir die Aktion gerade recht ;-). Ich werde von Zeit zu Zeit berichten wie sie gedeihen und später auch meine Zucchini-Lieblingsrezepte posten 🙂

(Nur zur Info: Beide Links sind unbeauftragt und unbezahlt! Also KEINE Werbung.)

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Welche Wildblumen blühen im Mai?

Hallo und guten Morgen meine lieben Wildblumen-Fans! 🙂

Nun liegt der Mai auch schon wieder fast zur Hälfte hinter uns, Zeit für Teil 2 – Welche Wildblumen/-kräuter blühen wann? Obwohl sich der Mai, was die Temperaturen angeht, noch sehr zurück hält, er eher wie ein typischer April daher kommt, den Wildblumen ist das ziemlich egal.

Noch blüht vereinzelt >> Löwenzahn, der dieses Jahr durch den warmen April etwas zeitiger war. Ansonsten finde ich bei uns in der östlichen Wetterau (von links nach rechts): Zaunwicke, Knöllchen-Steinbrech, Wiesen-Bocksbart, Zymbelkraut (wächst bei mir im Topf), Beinwell (Knospen), >> Kriechender Günsel, Stinkender Storchschnabel, Barbarakraut, >> Erdrauch und Gänsefingerkraut (ohne Foto).

© wildpeppermint-design.de

Weiterhin blüht noch der >> Hahnenfuß, die Große Sternmiere, der Gundermann und die Gewöhnliche Goldnessel. Bei den Wildsträuchern steht zurzeit der Weißdorn (noch) in voller Blüte, Eberesche (leider sind die meisten schwer vom Dürresommer geschädigt, Kümmerwuchs und nur wenige Blüten) und die Mehlbeere.

Welche Wildblumen blühen bei euch?

Wenn ihr mögt, zeigt sie mir gerne auf Instagram und taggt sie mit dem Hashtag #showmeyourwildflowers.

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