Flatterhafte Schönheiten: Libellen

Heute wird’s tierisch: Es geht um Libellen, genauer gesagt um zwei blaue Libellen.

Leider bekomme ich nur selten Libellen zu Gesicht. Da unser kleiner Wolfsbach oft trocken fällt, die Bachränder zu oft gemäht werden und es mich an den einzigen Tümpel in der näheren Umgebung nur selten verschlägt. Und, dann habe ich mal Glück und die hübschen kleinen Flatterwesen fliegen mir regelrecht vor die Nase und ich habe nur mein Smartphone dabei. So ein Mist … Na ja, immerhin konnte ich sie „festhalten“, wenn auch nur in mittelprächtiger Qualität 😉

Besonders gefreut habe ich über die Blauflügel Prachtlibelle (ein Männchen), die ich bis dahin noch nie gesehen hatte …

Blauflügel Prachtlibelle, Libellenart, blaue Libelle, © wildpepeprmint-design.de

Übrigens: Die einzige Prachtlibellen-Art in ganz Mitteleuropa. Bessere Fotos und Infos gibt es z.B. hier >>

Und die Blaue Azurjungfer

Azurjungfer, Libelle Blau, © wildpepeprmint-design.de

Apropos Flattermänner: Der andauernde trocken-warme Sommer kommt den Faltern sehr gelegen. So viele wie dieses gab es schon ewig nicht mehr. Dazu gibt es in den nächsten Tagen einen Beitrag, mit „guten“ Fotos 🙂

PS: Die Libellen (und andere Insekten) haben mich auch künstlerisch inspiriert >>

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Randgesellschaften: Bunt. Wild. Zufluchtsort.

Randgesellschaften, sog. Straßenbegleitgrün bzw. mehr oder weniger ausgeprägter Wildwuchs an Weg- und Straßenrändern sind wahre Kleinode. Beherbergen sie doch eine Fülle an „Magerspezialisten“, die früher einmal fast alle auf den überwiegend ungedüngten Wiesen wuchsen. Da jedoch kaum noch Heu gemacht wird, die Wiesen oft inzwischen überdüngt sind und so fast nur noch Gras und Löwenzahn wächst, gibt es kaum noch bunte, blühende Wiesen. Kein Futter für viele Insekten.

Schon länger standen die „Randgesellschaften“ auf meiner Schreibliste. Und nun hat mich der Newsletter vom NABU mit diesem >> Beitrag aufgeweckt.

Ist diese bunte, filigrane Wildniss nicht herrlich? Ich freue mich immer ganz besonders, wenn ich mal wieder eine Wildpflanze entdecke, die jahrelang fast komplett verschwunden war und plötzlich wie aus dem Nichts (wieder) auftaucht und dauerhaft ansiedelt. Oder noch besser, wenn mir bisher unbekannte Schöne vor die Linse kommen, wie z.B. der >> Teufelsabbiss, die >> Schwarze Teufelskralle oder die >> Knotige Braunwurz.

Ärgerlich, dass ausgerechnet an Feld- und Wegrändern seit ein paar Jahren wie „jeck“ x-mal im Jahr, noch dazu viel zu früh (vor der Blüte der Wildpflanzen),  gemäht wird. Zumindest in unserer Gemeinde werden diese deutlich häufiger gemäht als die Straßenränder, die Bankette. Verstehen kann ich das nicht. Was das soll, keine Ahnung. Sinnlos, Geldverschwendung und Zerstörung von wichtigen Rückzugsorten der schönen und oft selten gewordenen Wildblumen, die früher einmal auf jeder Wiese wuchsen.

Deshalb auch mein Wunsch und die Bitte an alle, die einen Garten haben, gebt den Wilden ein Ecke, düngt sie nicht, überlasst sie sich selbst und ihr werdet überrascht sein, was sich mit der Zeit alles ansiedelt, auch seltene Insekten, je nach Standort und Bodenart, Kleinklima usw. Natürlich kann man auch in Töpfen Wildblumen halten (lest gerne meine Beiträge dazu hier im Blog), jede kleine Wildnis trägt dazu bei, dass die Artenvielfalt hoffentlich erhalten bleibt.

Auf den Bildern zu sehen sind u.a.: Wiesenflockenblumen, wilder Majoran, >> Klatschmohn, Kamille, Johanniskraut, >> Heidenelken, Ziest, Schafgarbe, Echtes und Wiesen-Labkraut, Kornblumen, >> Kuckucks-Lichtnelke und >> Orangerotes Habichtskraut.

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Lichtnelken. Weiß. Rosa. Rot.

Heute nun der angekündigte Beitrag zu drei heimischen Lichtnelken. Zu meiner großen Freude, vermehren sich die >> Kuckucks-Lichtnelken in den letzten Jahren gut. Das hängt zum einen damit zusammen, dass der Straßenrand etwas später gemäht wird und weil immerhin einige Wiesen extensiv bewirtschaftet werden bzw. teilweise später gemäht werden. So haben diese wunderschönen, filigranen Wildblumen […]

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Wilde Sumpfdotterblumen

Es lohnt sich eigentlich immer, mal ein Stück abseits der Wege zu gehen, denn oft entdecke ich so wahre Kleinode. Allerdings geht das in der Regel nur in der kalten Jahreszeit, da in der Hauptvegetationszeit – vom Vollfrühling bis in den Herbst – das Gras der Wiesen zu hoch ist oder Kühe darauf weiden oder […]

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Pilzblumen – Blumenpilze

Baumpilze sind per se ja nichts wirklich Ausgewöhnliches. Aber interessant fand ich sie schon immer (bes. der Zunderschwamm). In unserem Wald bzw. Waldstücken ringsum finde ich immer wieder die unterschiedlichsten Baumpilze. Manchmal auch im Feld oder in der Hecke wie diesen hier: ein rotrandiger Baumschwamm … Aber so schöne „Blumenpilze“  – genauer gesagt: Schmetterlingstramete(n) – […]

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