Pfingstgrüße aus dem Topfgarten

So langsam wird aus meiner kleinen „Grünen Hölle“ eine kleine „Bunte Hölle“ 😉 Mein Topf-/Terrassengarten blüht auf.

Seit zwei Tagen blüht der >> Diptam, der wie ihr seht, bei den Bumblebees (ich liebe den englischen Namen für die pelzigen Brummer) sehr beliebt ist. Zeitweise waren gestern Abend vier Hummeln gleichzeitig an den Blüten zugange. Das Gartenrotschwänzchen-Paar brütet auch dieses Jahr wieder am Haus. Die Rose de Resht blüht ebenfalls seit ein paar Tagen. Da ich ich versäumt hatte, sie im Frühjahr zu schneiden, hole ich es nach der Blüte nach und gebe ihr einen größeren Topf. Vielleicht dankt sie es mit einer Nachblüte, wie letztes Jahr.

Nach jedem Regen tauchen fast postwendend meine kleinen Schneggchen (Hainbänderschnecken) auf. Der Stinkende Storchschnabel hat sich wieder richtig breit gemacht, er hat sich nicht nur in den meisten Töpfen als Begleiter eingefunden, er quillt aus allen Fugen und Ritzen. Leider können nicht alle bleiben, wie die Pflanze im Topf mit der Zucchini, sie wird demnächst weichen müssen, damit die Zucchini genug Licht und Luft bekommt. – Bin gespannt wie die Ernte ausfällt. ist ja mein diesjähriges Experiment, Zucchini im Topf.

Die Hauswurz braucht noch etwas Zeit. Aber die anderen Sedumarten/Dickblattgewächse haben bereits dicke Knospen bzw. blühen zum Teil schon. Die große weiße Glockenblume, die sich ohne mein Zutun eingefunden hat, ebenso wie diie kleinen blauen Glockenblumen (zurzeit noch knospig), locken bald wieder scharenweise Hummeln an. Dann habe ich wieder eine brumemnde „Blaue Hölle“ 😉

Der >> Schwarze Geißklee ist enrom groß geworden (braucht auch dringend einen größeren Topf) und ist auch kurz vorm Aufblühen (ein weiteres Hummelmagnet). Übriengs: Es wird nicht nur zusehens bunter, sondern auch dufte(r) – dafür sorgen Diptam (zitronig), Rose de Resht (zart süßlich) und der Schwarze Geißklee (an Honig erinnernd).

>> Welche Dufter habt ihr in euren Gärten, Balkonen, Terrassen? <<

Schöne Pfingsten noch und bis bald (dann wird sich vermutlich alles um meine Minz-Liebe drehen).

 

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Auf dem Balkon: Unseren gefiederten Freunden helfen

Gerade eben habe ich den NABU-Newsletter gelesen und möchte die wirklich einfach umzusetzenden Tipps für einen vogelfreundlichen Balkon mit euch teilen. Hier der Link >> „Sieben Tipps für einen vogelfreundlichen Balkon“

Auf meiner Terrasse schauen gerne Blau- und Kohlmeisen und ein >> Gartenrotschwanzpärchen vorbei (zuweilen auch mal eine Amsel) und holen sich lecker Futter zwischen den Pflanzen. Die Vogeltränke, die ich jetzt bald wieder aufstelle, wird allerdings vor allem von Wespen und Katzen genutzt …

Apropos vogel- bzw. insektenfreundlicher Balkon/Terrasse: Da diese grauenvollen und völlig nutzlosen Steinwüsten (auch bekannt als: Gärten des Grauens) leider immer mehr werden, wollte ich etwas dagegen setzen und dieses Jahr zugunsten von Wilblumen, also Futter für alles was brummt und summt, keine Tomaten & Co. pflanzen.

Aber wie das so ist, kam es anders. Ein paar Tomaten, Paprika und Pepperoni fanden doch den Weg (zusätzlich zu den Wildblumen) zu mir. Und jetzt habe ich sogar noch Zucchinisamen (den ich über die Aktion von >> Hallo Hessen) bekam) gesät. Denn ich wollte schon immer mal Zucchini im Topf probieren, also kam mir die Aktion gerade recht ;-). Ich werde von Zeit zu Zeit berichten wie sie gedeihen und später auch meine Zucchini-Lieblingsrezepte posten 🙂

(Nur zur Info: Beide Links sind unbeauftragt und unbezahlt! Also KEINE Werbung.)

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In jeder Hinsicht Dufte: Schwarzer Geißklee

Jedes Jahr auf’s Neue hatte ich es mir vorgenommen, ein kleines Pflanzenportrait zum Schwarzen Geißklee zu schreiben, zur Blütezeit. Aber immer kam etwas dazwischen und dann war die Blüte rum … Und dann: Aus den Augen, aus dem Sinn. Nun habe ich es endlich geschafft. Here comes the … *Trommelwirbel* … der SCHWARZE GEISSKLEE

Dieses Jahr hat er sehr früh geblüht (wie vieles andere auch) und ist nach rund drei Wochen Blütezeit, jetzt nahezu abgeblüht und hat bereits Samen angesetzt. – Zur Hochblüte …

Kennt ihr nicht? Noch nie vom Schwarzen Geißklee gehört? Dann wird’s aber Zeit 🙂

Schwarzer Geißklee in Blüte, © wildpeppermint-design.de

Der Schwarze (oder: Schwarzwerdender) Geißklee (Cytisus nigricans), ist ein Schmetterlingsblütengewächs. Er ist eine heimische Wildpflanze und relativ selten. Er blüht meist Ende Juni/Anfang Juli.  Er liebt steinig-sandigen Boden. In der Natur ist er selten und wächst dort gerne am Waldrand bzw. in lichten Trockenwäldern.

Sobald sich die Blüten öffnen, verströmt er einen wunderbaren Duft, der leicht an Honig erinnert. Deshalb steht der Kleinstrauch bei mir auch direkt an der Haustüre, damit ich möglichst oft in den Genuss von diesem Wohlgeruch komme.

Er kann, da er max. 1,00 – 1,50 hoch wird, sehr gut im Kübel kultiviert werden. Ein weiterer Pluspunkt wie ich finde, neben der schönen Blüte und dem Duft. Ich habe ihn in normale, torffreie Bioerde mit ein paar kleinen Steinchen und etwas Sand in einen Tontopf eingepflanzt.

Er ist robust und hat bis jetzt jeden Winter schadlos überstanden. Wenn man keinen Samen gewinnen möchte, kann er gerne nach der Blüte eingekürzt werden. ich schneide immer bis knapp unter der letzten Blüte.

Mein Strauch ist nun ca. fünf Jahre alt und ca. einen Meter hoch und breit. Dünger bekommt er im Frühjahr beim ersten Austrieb. Ein wenig Bio-Gartendünger und gemörserte Eierschalen.

Wenn es sehr warm ist und während der Blüte braucht er, je nach Topfgröße, etwas mehr Wasser. Aber immer erst gießen, wenn die Erde obenauf trocken ist.

Der Schwarze Geißklee ist ein echtes Hummelmagnet. Zumindest hatte ich immer viel Besuch von den kleinen pelzigen Brummern.

Neugierig geworden? Noch ein Plätzchen frei? Ihr werdet es nicht bereuen, wenn ihr eine Pflanze zu euch holt. Ihr bekommt ihn z. B. bei >> Syringa oder >> Strickler.

 

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Ein turbulentes Jahr geht zu Ende

Turbulent ist, so glaube ich, ist die perfekte Beschreibung für 2017 – vor allem für das Wetter (und auch anderweitig). Im Januar kam der Winter, spät, mit Macht. Mit viel Schnee und Sturm im Gepäck. Den Frühling habe ich relativ kalt in Erinnerung. Dann Ende Mai das Hagelunwetter, was mir fast alle Pflanzen zerschlagen hat […]

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Hochsommer im Terrasengarten

Heute melde ich mich mal wieder mit ein paar aktuellen Impressionen von meinem Terrassengarten. Weil es so furchtbar schwül und klebrig ist, habe ich keine große Lust lägner als nötig am Computer zu sitzen und so gibt es „nur“ ein paar Bilder. Viel Spaß beim gucken … (für eine komplette Bildansicht > Klick aufs Foto)

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