In jeder Hinsicht Dufte: Schwarzer Geißklee

Jedes Jahr auf’s Neue hatte ich es mir vorgenommen, ein kleines Pflanzenportrait zum Schwarzen Geißklee zu schreiben, zur Blütezeit. Aber immer kam etwas dazwischen und dann war die Blüte rum … Und dann: Aus den Augen, aus dem Sinn. Nun habe ich es endlich geschafft. Here comes the … *Trommelwirbel* … der SCHWARZE GEISSKLEE

Dieses Jahr hat er sehr früh geblüht (wie vieles andere auch) und ist nach rund drei Wochen Blütezeit, jetzt nahezu abgeblüht und hat bereits Samen angesetzt. – Zur Hochblüte …

Kennt ihr nicht? Noch nie vom Schwarzen Geißklee gehört? Dann wird’s aber Zeit 🙂

Schwarzer Geißklee in Blüte, © wildpeppermint-design.de

Der Schwarze (oder: Schwarzwerdender) Geißklee (Cytisus nigricans), ist ein Schmetterlingsblütengewächs. Er ist eine heimische Wildpflanze und relativ selten. Er blüht meist Ende Juni/Anfang Juli.  Er liebt steinig-sandigen Boden. In der Natur ist er selten und wächst dort gerne am Waldrand bzw. in lichten Trockenwäldern.

Sobald sich die Blüten öffnen, verströmt er einen wunderbaren Duft, der leicht an Honig erinnert. Deshalb steht der Kleinstrauch bei mir auch direkt an der Haustüre, damit ich möglichst oft in den Genuss von diesem Wohlgeruch komme.

Er kann, da er max. 1,00 – 1,50 hoch wird, sehr gut im Kübel kultiviert werden. Ein weiterer Pluspunkt wie ich finde, neben der schönen Blüte und dem Duft. Ich habe ihn in normale, torffreie Bioerde mit ein paar kleinen Steinchen und etwas Sand in einen Tontopf eingepflanzt.

Er ist robust und hat bis jetzt jeden Winter schadlos überstanden. Wenn man keinen Samen gewinnen möchte, kann er gerne nach der Blüte eingekürzt werden. ich schneide immer bis knapp unter der letzten Blüte.

Mein Strauch ist nun ca. fünf Jahre alt und ca. einen Meter hoch und breit. Dünger bekommt er im Frühjahr beim ersten Austrieb. Ein wenig Bio-Gartendünger und gemörserte Eierschalen.

Wenn es sehr warm ist und während der Blüte braucht er, je nach Topfgröße, etwas mehr Wasser. Aber immer erst gießen, wenn die Erde obenauf trocken ist.

Der Schwarze Geißklee ist ein echtes Hummelmagnet. Zumindest hatte ich immer viel Besuch von den kleinen pelzigen Brummern.

Neugierig geworden? Noch ein Plätzchen frei? Ihr werdet es nicht bereuen, wenn ihr eine Pflanze zu euch holt. Ihr bekommt ihn z. B. bei >> Syringa oder >> Strickler.

 

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Verirrter #Blutweiderich – No. 76

Spannend. Ein >> Blutweiderich im Kornfeld.
Obwohl im späten Frühling „gespritzt“ wurde und die Erde eher trocken ist, hat sich dieses Exemplar hier eingefunden und scheint sich wohlzufühlen.

Die Natur ist voller Wunder und Überraschungen. Toll.

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Frohe Ostern!

Gestern war das Wetter unerwarteter Weise recht fein und ich konnte wieder einige schöne Aufnahmen von unserer allmählich immer grüner werdenden Landschaft machen. Dabei entstand auch diese Aufnahme am Waldrand (Buschwindröschen) …

Ich wünsche euch allen, und ganz besonders meinen treuen Followern :-), ein entspanntes, schönes Osterfest!

PS: Vielerorts werden ja an Ostern Osterfeuer entzündet, denkt bitte an die Tiere, die sich im Reisighaufen verbergen können, dazu mein Linktipp >>

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Schöne Pfingsten!

Ich wünsche euch strahlend, sonnige Pfingsten! Genießt die Sonne (aber nicht übertreiben 😉 ), die Natur, euren Garten, Balkon oder Terrasse, genießt ein Stück leckeren (selbstgebackenen) Erdbeerkuchen unter einem Schatten spendenden Baum – tut, was euch auch immer Freude bereitet und lasst es euch einfach gut gehen!

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Das Scharbockskraut

Dieses Jahr ging es ganz schnell. Kaum waren die ersten Blätter zu sehen, kamen kurze Zeit später schon die Blüten hinterher. So habe ich den Zeitpunkt zum Pflücken einiger zarter Blätter für Wildkräutersalate usw. leider verpasst. Aber schön anzusehen ist das Scharbockskraut allemal. – Aber, vielleicht finde ich an schattigen Stellen noch Pflanzen ohne Blüten … Das Scharbockskraut ist […]

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