Auf dem Balkon: Unseren gefiederten Freunden helfen

Gerade eben habe ich den NABU-Newsletter gelesen und möchte die wirklich einfach umzusetzenden Tipps für einen vogelfreundlichen Balkon mit euch teilen. Hier der Link >> „Sieben Tipps für einen vogelfreundlichen Balkon“

Auf meiner Terrasse schauen gerne Blau- und Kohlmeisen und ein >> Gartenrotschwanzpärchen vorbei (zuweilen auch mal eine Amsel) und holen sich lecker Futter zwischen den Pflanzen. Die Vogeltränke, die ich jetzt bald wieder aufstelle, wird allerdings vor allem von Wespen und Katzen genutzt …

Apropos vogel- bzw. insektenfreundlicher Balkon/Terrasse: Da diese grauenvollen und völlig nutzlosen Steinwüsten (auch bekannt als: Gärten des Grauens) leider immer mehr werden, wollte ich etwas dagegen setzen und dieses Jahr zugunsten von Wilblumen, also Futter für alles was brummt und summt, keine Tomaten & Co. pflanzen.

Aber wie das so ist, kam es anders. Ein paar Tomaten, Paprika und Pepperoni fanden doch den Weg (zusätzlich zu den Wildblumen) zu mir. Und jetzt habe ich sogar noch Zucchinisamen (den ich über die Aktion von >> Hallo Hessen) bekam) gesät. Denn ich wollte schon immer mal Zucchini im Topf probieren, also kam mir die Aktion gerade recht ;-). Ich werde von Zeit zu Zeit berichten wie sie gedeihen und später auch meine Zucchini-Lieblingsrezepte posten 🙂

(Nur zur Info: Beide Links sind unbeauftragt und unbezahlt! Also KEINE Werbung.)

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Wildblumenportrait: Akelei

Eine meine Favoriten unter den Wildblumen ist die (Gemeine) Akelei blau blühend. Aber auch die div. Zuchtformen und Farben sind wunderschön. Lediglich die Gefüllten mag ich nicht. Zumal sie Bienen und anderen bestäubenden Insekten keine Nahrung bieten. Sie sind als Futterquelle völlig ungegeignet, es sind schlicht „Mogelpackungen“.

(Übrigens: >> Gefüllte Blüten kommen auch in der Natur vor, allerdings nur selten. Es sind natürliche Mutationen, die aber ebenso wenig Nutzen für die Insektenwelt haben, wie die vom Menschen gezüchteten Formen.)

akelei mit hummel, wildeschoenheiten.wordpress.com

Nun aber zurück zu den zauberhaften, wilden Elfenblumen, wie sie auch genannt werden, zu Recht finde ich. Anmutige kleine Schönheiten sind sie. Und so dankbar und pflegeleicht. Gönnt man ihnen einen eher halbschattigen und leicht feuchten Platz im Garten oder Topf, gedeihen sie wunderbar über viele Jahre und erfreuen uns und die lieben Bienchen.

> Mein Tipp: Die Samenstände einfach stehen lassen, so wandern sie willig wie Vagabunden durch den Garten. Sie wissen von ganz alleine, wo sie am besten zur Geltung kommen 😉

Aber sie lassen sich auch auf unsere Wünsche ein. Ob als Solitär im Topf/Kübel oder in Gruppen im Garten. Sie macht sich gut Begleitpflanze anderer Halbschatten-Liebhaber. Und sie kommt sogar mit vollsonnigen Standorten klar, dann muss man bei längeren Trockenperioden allerdings etwas gießen – mulchen hilft natürlich. Ich mag sie z.B. sehr gern mit Frauenmantel kombiniert oder mit Farnen im Hintergrund. Die perfekte Bühne für die filigranen Schönheiten.

Akeleien werden schon sehr lange in Gärten kultiviert, wohl schon über 500 Jahre – auch als Heilpflanze fand sie Verwendung (Hildegard von Bingen erwähnte sie z.B. in ihren Aufzeichnungen). Heute wird sie als giftverdächtig eingestuft. – Das ist mir egal, denn ich will sie ja nicht essen und den Bienen tut sie nichts. 🙂

In freier Natur trifft man sie eher selten an.

Ihr möchtet noch mehr über die Gemeine Akelei und ihre Verwandten wissen? Tante >> „Wiki“ und div. andere Seiten halten jede Menge Infos bereit. Aber das wisst ihr ja selbst 🙂

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Naturgenuss: Wilde Schönheiten im April

Oder: Der Frühling schreitet mit großen Schritten voran.

Sonne, laues Lüftchen, Wattewölkchen, Vogelgezwitscher, Bienengesumm, Schmetterlinge, immer mehr Frühblüher und viel saftiges Grün erfreuen alle Sinne – Naturgenuss pur!

Seit langem habe ich heute mal wieder die Kamera auf unserer Nachmittags-Gassi-Runde mitgenommen. Für Nahaufnahmen war es zwar eigentlich zu windig, aber es ging dann doch besser, als ich dachte. Kommt mit und erfreut euch auch an meinen Impressionen, der wunderbaren Natur …

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Wildtier des Jahres 2019: Das Reh

Ich meine, wer einmal ein „Bambi“ aus der Nähe – insbesondere in der freien Wildbahn – gesehen hat, kann nicht anders, als diese hübschen Tiere zu lieben. Die großen Augen, der freundliche Blick … Und dieses Jahr ist das Reh Wildtier des Jahres. Was mich sehr freut.

Ein paar Mal hatte ich Glück und die Kamera dabei und konnte so das eine oder andere Foto von den scheuen Sprintern schießen …

 

Ihr möchtet ein bisschen mehr erfahren über das Wildtier des Jahres? Dann guckt z.B. hier >> deutschewildtierstiftung.de

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Christrose im Topf geht das?

Ja, das geht wunderbar.

Vor zwei Jahren habe ich eine mickrige kleine Pflanze im Baumarkt mitgenommen, die keiner wollte, für 1,50 Euro.  Ja, ich habe ein Herz für die „Schwachen“ 😉 –  Meine neue Chrysantheme ist auch so ein Kauf, keiner wollte sie, obwohl sehr groß und kompakt, und habe sie kurzerhand für drei Euro mitgenommen …

So, nun aber zurück zur Christrose. In meiner Ökologisch-Gärtnern-Gruppe (Facebook) wurde vorhin die Frage nach der Düngung für Christrosen gestellt und so kam ich auf die Idee mal einen kleinen Beitrag zu meiner Christrose zu schreiben.

Besagter Kümmerling wanderte nach dem Kauf in einen Tontopf von etwa 16 cm Durchmesser. Ein paar Tonscherben dienten als Drainage und oben drauf habe ich „normale“ Bioerde (ohne Torf!) getan. – Während letztes Jahr viele meiner Topfpflanzen im März noch erfroren sind, die Christrose überdauerte und so gönnte ich ihr als Dank 😉 einen größeren Topf. Auch wieder aus Ton. Und siehe da, seit Anfang Dezember hat sie Knospen und lustiger Weise exakt am Barbaratag öffnete sie die erste Blüte. Da es während der letzten Wochen immer mal wieder etwas Frost gab, hat sie das Blütenöffnen immer mal gestoppt und nun blühen immer mehr Blüten auf.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, zu welchen Höchstleistungen Pflanzen auch im Winter in der Lage sind. Denkt mal an Schneeglöckchen, die sich einfach eine Art Heizung eingebaut haben und Schnee und Frost zu trotzen.

Ach ja, die Düngung. Ich dünge sie wie alle meine Topfpflanzen mit Kaffeesatz und gemörserten Eierschalen. Im Frühling gebe ich ihr etwas Biodünger. Sollte sie stark durchwurzelt sein, gibt es wieder einen größeren Topf.

Wenn ihr auch nur eine Terrasse oder Balkon habt, versucht es. Die Christrose ist sehr robust und ihr habt sogar im Winter ein paar Blüten 🙂

Update 17. Februar 2019

Was vielleicht nicht jeder weiß: Die Christrose ist der früheste Futterspender für die Bienen. Meine Christrose blüht seit Anfang Dezember und startet gerade so richtig durch, was die Bienen sehr freut. Denn bei den aktuellen, ungewöhnlich milden Temperaturen sind die fleißigen Tierchen aktiv und suchen Futter. Leider gibt es noch kaum Futterstellen. Die Schneeglöckchen fangen gerade erst an zu blühen, Krokusse sind noch nicht so weit. Winterlinge habe ich noch keine hier gesehen in den Gärten. Aber die Haselsträucher sind wenigstens auch soweit und locken die Bienen an.

Und hier noch ein paar Infos zur > Chrsitrose.

 

 

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An einem Tag Anfang November …

Hello again!

Eigentlich wollte ich euch ein paar stimmungsvolle, goldene Waldbilder zeigen. Die Sonne schien. Ich hatte ausnahmsweise mal ein bisschen „Luft“ und hatte extra die Kamera zur Gassirunde mitgenommen. Leider hat sich die Sonne dann sehr schnell verkrümelt …

Egal. Ich finde es sind dennoch ein paar stimmungsvolle Bilder entstanden. Viel Spaß beim Gucken (ihr wisst ja: große Bilder > Klick)

Einen schönen Abend noch! Und, bis bald …

 

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Der Himmel hängt voller …

… nein, keine Geigen. Er „hing“ heute Nachmittag voller Kraniche. Tausende …

Es ist wieder soweit, das große Ziehen gen Süden hat begonnen. Wobei so ganz stimmt das eigentlich nicht, denn ich weiß, dass schon vor einer Weile die ersten Trupps weggezogen sind, weil das Futter aufgrund der Trockenheit knapp geworden ist. Aber heute habe ich hier (östliche Wetterau) die ersten großen Formationen gesehen und natürlich gehört. Sind ja immer schwer am Tröten 🙂

Was die Qualität der Bilder angeht, habe ich schon deutlich bessere geschossen. Aber ich war in Eile und habe nur mal schnell drauf gehalten. Dafür fand ich die scheinbare Kollision mit einem Passagierflugzeug schon ein bisschen spektakulär 😉

Habt ihr diesen Herbst, der bis vor ein, zwei Tagen, ja eigentlich noch immer ein Sommer war, auch Kraniche gesehen/gehört?

PS: Ja es war lange ruhig hier, fast drei Monate … demnächst, wenn nicht wieder 1000 andere Dinge dazwischen kommen, seht/lest ihr wieder mehr von mir. Bis dahin allen Lesern, die mir treu geblieben sind, eine gute Zeit!

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